In einem Brief an die Stadt Kitzingen macht Rödelsees Bürgermeister Burkhard Klein seinen Unmut über die Kläranlagensituation Luft.

„Wir sind enttäuscht, dass seitens der Stadt Kitzingen kein Interesse besteht, neben den Vorschlägen für die Eckpunkte der Zweckvereinbarung Abwasser für die Zukunft auch Lösungen für die noch nicht bewältigten Altabrechnungen vorzulegen“, heißt es in dem Brief, den Klein in der Gemeinderatssitzung zur Kenntnis brachte.

Klein erwartet, dass 500 000 Euro an die Mitgliedsgemeinden Sulzfeld, Rödelsee und Mainbernheim erfolgen, die diese dann intern aufteilen. Er möchte zudem, dass ein Kostenschlüssel nach Einwohnergleichwerten wie beim Abwasserzweckverband Schwarzacher Becken angewendet wird. Nach dessen Muster wünscht sich auch Klein eine Errichtung eines eigenen Zweckverbands.