Applaus gab es bei der Bürgermeisterversammlung Marktbreit für die Mitarbeiter des Landratsamts Helmut Meyer und Hans-Joachim Winkler aber auch für Meyers Nachfolger Armin Stäblein.

Helmut Meyer, im Kitzinger Landratsamt, und bei den Hilfsorganisationen respektvoll Katastrophen-Meyer genannt, ist seit 1972 am Landratsamt. Nach fünf Jahren beim Bauamt wechselte Meyer ins Sachgebiet öffentliche Sicherheit und Ordnung und war schließlich in erster Linie als Sachgebietsleiter für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig.

Katastrophen-Meyer

„Ich glaube, Helmut Meyer war schon immer am Landratsamt“, sagte Landrätin Tamara Bischof scherzhaft. Er habe maßgeblich zum Auf- und Ausbau des Katastrophenschutzes beigetragen, zuletzt beim Aufbau des Digitalfunknetzes. Meyer sei ein engagierter Beamter gewesen, der mehr als seine Pflicht tat. Seine Aufgabe sei ihm eine Berufung gewesen, der er mit Leib und Seele nachgegangen sei, sagte Bischof. Meyer sei immer erreichbar gewesen.

Helmut Meyer, der über vier Jahrzehnte aktiver Feuerwehrmann war, berichtete, dass er 1984 unter Landrat Siegfried Naser bei einer Katastrophenschutzübung in Iphofen zu seinem Spitznamen kam. Er trage ihn mit Stolz. „Ich habe mehrere Generationen Bürgermeister erlebt, die Zusammenarbeit mit ihnen hat Spaß gemacht“, sagte Meyer.

Für schnelles Bauamt gesorgt

Hans-Joachim Winkler, der 1970 seine Ausbildung in Kitzingen begonnen hatte, wechselte zum Landratsamt in Karlstadt und kam 1981 zurück nach Kitzingen. Er wurde zum Sachgebietsleiter für die Bereiche Gewerberecht und Wirtschaft bestellt und war ab 1991 Sachgebietsleiter für Bauen und Planung.

Winklers Verdienst sei es, dass das Bauamt des Landratsamtes eines der schnellsten in Bayern wurde, sagte Bischof. Winkler sagte: „Ich war gerne im Landratsamt und ich gehe ein klein wenig ungern.“ Er lobte die Zusammenarbeit, die stets das Ziel hatte, eine gute Lösung zu finden.

Nachfolger Meyers wird Armin Stäblein. Der 46-Jährige kommt über Rhön-Grabfeld und die Landratsämter Main-Spessart und Würzburg nach Kitzingen. Seit über zehn Jahren ist er Mitglied beim THW und hat sein Hobby zum Beruf gemacht.