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Castell

Bürgermeister Castell: Stechen zwischen Weber und Hähnlein

Eine Stichwahl muss in Castell die Entscheidung bringen, wer Bürgermeister Jochen Kramer künftig im Amt nachfolgen wird. In die Stichwahl gehen mit Christian Hähnlein (Wählergruppe Wüstenfelden, 189 Stimmen) und Jürgen Weber (Casteller Liste, 190 Stimmen), die beim ersten Wahlgang ganz nah beieinander lagen.
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Eine Stichwahl muss in Castell die Entscheidung bringen, wer Bürgermeister Jochen Kramer künftig im Amt nachfolgen wird. In die Stichwahl gehen mit Christian Hähnlein (Wählergruppe Wüstenfelden, 189 Stimmen) und Jürgen Weber (Casteller Liste, 190 Stimmen), die beim ersten Wahlgang ganz nah beieinander lagen.

Im Vorfeld hatte bereits vieles darauf hingedeutet, dass die Bürger in Castell noch einmal zur Urne gehen müssen. Hähnlein und Weber zeigten sich zufrieden vom Erreichen des ersten Etappenziels. Mit dem Stechen hatten sie gerechnet. "Das war zu erwarten, ich hätte mich gewundert, wenn es schon beim ersten Mal klar gewesen wäre. Jetzt heißt es, weiter zu kämpfen, mal schauen, wie es ausgeht", zog Jürgen Weber sein Resümee.

Mitbewerber Hähnlein sah sich vor allem in den Ortsteilen Greuth und Wüstenfelden vorne. Er fand, er sei "gut im Rennen, es herrscht ja fast Stimmengleichheit. Es kommt nun darauf an, wohin die Stimmen von Brigitte Horak gehen."

Denn ausgeschieden ist als Dritte im Bunde Brigitte Horak (Freie Wählergemeinschaft Castell), die 137 Stimmen für sich verbuchen konnte. Ein wenig enttäuscht sei sie schon, gab sie zu. Überraschend deutlich war sie hinter den beiden Mitbewerbern geblieben. "Wenn das der Wille der Wähler ist, dann ist es eben so." Wer nun die Nase vorne haben werde, dazu mochte sie keine Prognose abgeben.