Fünf Vorsitzende, ihre Stellvertreter, der Bürgermeister und ein Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE) befassen sich in den nächsten Jahren mit der Gestaltung und Entwicklung ihres Ortes. In Segnitz wurde im März 2013 nach einer dreijährigen Vorbereitungszeit die Dorferneuerung angeordnet. Nun stand noch die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft aus.

Baudirektor Peter Doneis vom ALE stellte in der Segnitzer Turnhalle den Geltungsbereich der Dorferneuerung vor. Das Gebiet umfasst einen inneren Bereich, in dem öffentliche Projekte durchgeführt und gefördert werden können. Im erweiterten Bereich können private Vorhaben gefördert werden. Anschließend erläuterte Peter Doneis die Aufgaben der Teilnehmergemeinschaft, die als Vollzugsorgan der Flurbereinigungsbehörde die Dorferneuerung im Zusammenwirken mit der Gemeinde und unter Vorsitz des ALE durchführen wird.

Wählbar war jede unbeschränkt geschäftsfähige Person, wählen durften dagegen nur die Eigentümer aus dem inneren Geltungsbereich, die künftig die Teilnehmergemeinschaft bilden. Für den Vorstand stellten sich 21 Segnitzer Bürger zur Wahl. Die Wahlberechtigten entschieden sich dabei für Richard Tröge, Karin Bischoff, Herbert Müller, Christian Lauck, Marlene Bauer und deren Stellvertreter Karl-Heinz Mark, Silvia Gernet, Wilfried Schwarz, Matthias Weidinger und Eva-Maria Stark. Bürgermeister Rudolf Löhr, sein Vertreter aus dem Gemeinderat und Peter Doneis als Vorsitzender oder sein Vertreter Hubert Schrauth stoßen kraft Gesetzes ohne Wahl hinzu.

Der Vorstand wird sich nun mit der Umsetzung der Vorschläge, die die drei Arbeitskreise in der Startphase zur Dorferneuerung gebündelt haben, befassen. Dabei ist weiterhin die Mitwirkung der Bürger und der Arbeitskreise „Verkehr“, „Ortsansicht“ und „Kultur und Tourismus“ gefragt. In einem weiteren Vortrag erklärte der Vorsitzende die Voraussetzungen und die Antragstellung für die private Förderung. Er empfahl, sich rechtzeitig vor Baubeginn mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Verbindung zu setzen und die kostenlose Beratung zu nutzen.