Der Gemeinderat Buchbrunn gab in seiner Sitzung im Rathaus das Neubaugebiet „Hühnerberg“ in Auftrag. Auf einer Gesamtfläche von 22.668 Quadratmetern will die Gemeinde erschlossene Baugrundstücke für Bauwillige anbieten und land- und forstwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieben eine Ansiedlung oder Betriebserweiterung ermöglichen, gab Bürgermeister Hermann Queck bekannt. Der Flächennutzungsplan wird dafür geändert.

Für die Sanierung der Einfriedungsmauer am Bürgerhaus legte der Steinmetzbetrieb Roland Mark ein Nachtragsgebot von 8270 Euro vor, um auch das bislang nicht in die Arbeiten einbezogene Reststück aufzuarbeiten.

Michael Friederich will zur Einsparung der Kosten die Dorfjugend aktivieren, um Putzreste abzuschlagen. Susanne Kieser regte ergänzend an, den Platz nach der Scheunen- und Mauersanierung fallweise zu nutzen.

Einer Baugenehmigung zur Errichtung einer Terrassenüberdachung im Wiesenweg stimmte die Ratsrunde zwar zu, doch wies Dieter Koch auf den rechtsverbindlichen Bebauungsplan hin. Demzufolge wird die Baugrenze um 3,2 Meter überschritten, eine Abweichung erfolgt auch bei der Dachneigung. Koch unterstrich, dass dieses Vorhaben zulasten der vorgeschriebenen Begrünung als Ausgleichsfläche erfolge. Die Genehmigung gilt nur für die Überdachung, nicht für mögliche Seitenwände.

Weitere Themen am Ratstisch waren:

• Bei der Elektroinstallation in der Schule legte das beauftragte Unternehmen EMT weitere Nachträge in Höhe von 1325 Euro vor. Damit erreichen die Nachträge für dieses Gewerk 9344 Euro.

• Der Gemeinderat beschloss eine neue Satzung über Aufwendungen und Kostenersatz bei Einsätzen der Feuerwehr. Sie tritt am 1.1.2023 in Kraft.

• Zum Umweltpreis 2022 des Landkreises meldet die Gemeinde auf Anregung von David Haaß die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz in Buchbrunn. Begründet ist der Vorschlag mit der vorbildlichen Hand-in-Hand-Arbeit aller Beteiligten bei der Umlandbegrünung.

• Bürgermeister Queck will den Vorsitz des Aufsichtsrates im Dorfladen „Kummrei“ abgeben. In der Sitzung fand sich niemand, die Aufgabe zu übernehmen. Michael Friederich mahnte, den Dorfladen weiter voranzubringen. Die Neubesetzung wurde vertagt.

• Der Umbau der Dorfscheune kostet 70.050 Euro, die mit 14.660 Euro bezuschusst werden können. Thomas Friederich äußerte Bedenken hinsichtlich der Kosten und stimmte gegen das Vorhaben. Zunächst werden Angebote eingeholt.

• Im Zuge der turnusmäßigen Wartung werden zehn Leuchten am Dorfplatz auf LED umgerüstet. Die Kosten bewegen sich um die 1200 Euro, die Verbrauchseinsparung liegt bei 700 Euro/Jahr.

• Stefan Schmidt regte eine Überprüfung der Energieeinstellungen in den gemeindeeigenen Gebäuden durch den Bauhof an. Energieeinsparmöglichkeiten sollen einem Vorschlag von Susanne Kieser zufolge auch im Gemeindeblatt aufgegriffen werden. Zum gleichen Thema erinnerte Michael Friederich an seinen Vorschlag, den Einsatz von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden zu prüfen.

• Auf Vorschlag von Dieter Mellinger wird geprüft, ob an der Eich Wasser zur Gartenbewässerung in Buchbrunn abgegeben werden kann.