Zum Artikel "Wo es die meisten Knöllchen hagelt" vom 18. Juni 2022 erreichte die Redaktion folgender Zuschrift:

Es ist gut und richtig, dass die Arbeit der Verkehrsüberwacherinnen mal positiv gewürdigt wird. Die hohe Zahl der Verwarnungen allein in der Kitzinger Innenstadt zeigt, dass doch vielen Verkehrsteilnehmern das nötige Unrechtsbewusstsein fehlt, gerade wenn es um Vergehen geht, die gern mal in die Kategorie 'kann ja mal vorkommen' geschoben werden.

Leider scheinen die Ressourcen des Ordnungsamtes für eine flächendeckende Überwachung der Stadtteile außerhalb der Innenstadt nicht auszureichen. Als Anwohner einer verkehrsberuhigten Zone kann ich ein Lied davon singen. Sie ist leider zu einem Dauerparkplatz für einzelne und zu einem Gelegenheitsparkplatz für viele Autofahrerinnen und Autofahrer geworden, weil die 'Gefahr', erwischt zu werden, sehr gering ist.

Das müsste alles nicht sein, wenn in unserer Gesellschaft ein wenig mehr Gemeinsinn und Gesetzestreue herrschen würde. Schade. Wenn unsere tapferen Verkehrsüberwacherinnen gefürchtet oder gar gehasst werden, stimmt wirklich etwas nicht im öffentlichen Bewusstsein. Da sehe ich auch die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Kitzingen in der Pflicht.

Albert Mollen
97318 Kitzingen