Eine Alarmierung hatte es im vergangenen Jahr für die Wässerndorfer Wehr gegeben. Doch nach Iffigheim brauchte sie nicht mehr ausrücken. „Der Brand war schon gelöscht“, informierte Kommandant Bernd Mark in der Hauptversammlung. Dafür beschäftigt sich die Wehr aber immer noch mit der brennenden Frage: „Wann kommt ein neues Feuerwehrhaus?“

Wie im vergangenen Jahr sagte Bürgermeister Heinz Dorsch auch diesmal wieder, dass der Gemeinde das Thema Feuerwehrhaus schwer im Magen liege. Heuer werde es aber nichts mehr, sagte Dorsch, der auf dringlichere Aufgaben hinwies und die Wässerndorfer erneut vertröstete. Aus den Reihen der Anwesenden kam aber eine klare Fristsetzung: „Du hast nur noch sechs Jahre.“ Dann endet nämlich die Amtszeit von Dorsch, in der die Wässerndorfer Wehr ihren Wunsch noch erfüllt haben möchte. Das im Haushalt vorgesehene Geld für den Bau sollte auch einmal verwendet werden und nicht immer von Jahr zu Jahr weiter geschoben werden, meinte ein anderer. Am Zuschuss liege es jedenfalls nicht, sagte Kreisbrandinspektor Bernd Rüdiger, auch wenn dieser nicht mehr allzu üppig sei.

Dafür kommt aber heuer die neue Pumpe, auch das längst fällige Material wird laut Dorsch ebenso bestellt wie vier neue Reifen für das Fahrzeug. Bis November müsse dies geschehen sein, denn dann stehe eine Besichtigung der Wehr an, sagte der Kommandant, der 24 Aktive, einen Atemschutzträger und neun Jugendliche in den Reihen der Wehr hat.

Jugendwartin Theresa Rützel freut sich schon auf zwei „Neue“ und damit auf zehn Jugendliche, denen Bürgermeister Dorsch für das Engagement im vergangenen Jahr ein großes Kompliment aussprach.

111 Mitglieder zählt der Feuerwehrverein, dessen Vorsitzender Stephan Jamm auf die Termine für 2014 hinwies, wie den Wandertag am 1. Juni oder das Wiesenfest am 10. August. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ehrte er bei der Versammlung Thomas Deubel, Matthias Schultheiß, Stefan Nittmann, Herbert Nagler, Erhardt Brand und Jürgen Knorr. Emil Hörlin, Stefan Völker und Gerd Valentin sind ebenfalls 25 Jahre dabei, waren aber verhindert.

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bekamen Thomas Deubel und Stefan Nittmann aus den Händen von Bernd Rüdiger und Kreisbrandmeister Dirk Albrecht das silberne Feuerwehrehrenzeichen. Emil Hörlin bekommt dies ebenfalls nachgereicht.