Mit einer leicht veränderten Führungsmannschaft geht der Siedlersportverein (SSV) Kitzingen in die Zukunft. Vorsitzender Mathias Rumpel, seine Stellvertreter Christian Hofrichter und Jürgen Ketturkat sowie Schriftführer Peter Most gehen eine weitere Amtszeit an.

Neu im Amt als Hauptkassier ist Steffen Metz, der die Nachfolge von Horst Wolf antrat. Ihm greifen Barbara Bauer, Nicole Starkmann und Robert Heinkel im Finanz-Team unter die Arme. Die Beisitzerriege setzt sich zusammen aus Dominik Held, Horst Held, Werner Langhammer, Felix Scheider und Marc Köberle. Für die Kassenprüfung sind Robert Heinkel und Ralf Machwart zuständig. Für Horst Held wurde Markus Saviris als Jugendleiter gewählt.

„Wir haben bislang Glück mit unseren Nachbarn, sonst könnten wir unsere Veranstaltungen so nicht durchziehen“, sagte Mathias Rumpel und ging auf die große Siedlerkerm am ersten August-Wochenende ein. Rumpel wünschte sich in seiner Rede weiter, dass im Siedlerheim und bei der Vereinsarbeit viele mitmachen. „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch mehr Leute mit anpacken“, meinte der Vorsitzende. Er machte klar, dass der SSV auf die Einnahmen aus der Siedlerheim-Gaststätte und den Veranstaltungen angewiesen sei.

Deswegen zeigte sich der Vorsitzende froh, dass sich mit Gerd Kristinus und Rudi Wenkheimer zwei Männer gefunden haben, die die Koordinationsarbeit des Siedlerheims von Kurt Fischer weiterführen.

Hauptkassier Horst Wolf bilanzierte das abgelaufene Jahr und stellte vor allem fest, dass sich der Mitgliederschwund fortsetze, die Zahl auf 464 Personen gesunken sei.

Für 25 Jahre Vereinstreue wurden Kurt Stöhr, Werner Langhammer, Bernhard Kröniger und Peter Hösch ausgezeichnet. Rumpel lobte besonders Werner Langhammer, der seit Jahren unzählige Arbeitsstunden für den Verein geleistet habe.

„Das ist eine Riesengeschichte für uns und keineswegs selbstverständlich, dass wir uns jetzt schon drei Jahre die Bezirksliga halten“, sagte Sportleiter Dominik Schloßnagel für die Fußballer. Mathias Rumpel wertete es als gutes Zeichen, dass mehrere U19-Spieler zu den Aktiven überwechseln, womit sich die Jugendarbeit auszahle. Horst Held gab seinen letzten Bericht als Jugendleiter ab, zieht er sich doch nach 30 Jahren ins zweite Glied zurück. Wie er sagte, haben die Siedler 150 Kinder und Jugendliche in acht Mannschaften im Spielbetrieb. Den einzigen Meistertitel für die Siedler-Jugend errangen die D2-Junioren, ranghöchste Jugendmannschaft sind die B1-Junioren in der Bezirksoberliga.

„Wir sind dir zu größtem Dank verpflichtet“, würdigte Vorsitzender Mathias Rumpel abschließend Helds Wirken in der Jugendarbeit: „Du hast Generationen von Spielern in der Talentschmiede des SSV ausgebildet.“