„Solche Ehrungen sind die schönen Aufgaben eines Vorsitzenden“, sagte Karl-Heinz Holthausen, Vorsitzender des Ortsvereins Iphofen in der Arbeiterwohlfahrt (AWO), am Samstag. Er konnte mehrere Personen für jahrzehntelange Vereinstreue auszeichnen und überreichte entsprechende Ehrenurkunden.

Holthausen bedankte sich mit einem Weinpräsent bei Hilde Albert und Hans Dümml für 40 Jahre Mitgliedschaft, genau so lange ist auch Franz Moik dabei. Mittlerweile 30 Jahre ist Paul Irrgang in der AWO, ihr 25-jähriges Jubiläum konnten Rosemarie Mark und Luise Holzheimer feiern.

Der Vorsitzende bezifferte das Durchschnittsalter der aktuell 75 Mitglieder auf 61 Jahre. Holthausen ging besonders auf das große Sommerfest des Ortsvereins im vergangenen Jahr ein. Bei bestem Wetter sei das Fest ein großer Erfolg gewesen. Entsprechend positiv sei das Echo der Gäste ausgefallen und auch in der Vereinskasse schlug sich das Sommerfest positiv nieder. Erstmals hatte die Band „Startgraben“ aufgespielt und kam gut an. Da die Band keine Gage verlangte, nahm die Iphöfer AWO das Angebot an, dass die Band auch heuer am Sommerfest wieder unterhalten wird.

Verein lebt vom Mitmachen

Der Vorsitzende informierte, dass die Vorstandsmitglieder mehrere Schulungen besuchten, um sich gerade in finanziellen Fragen noch kompetenter zu machen. „Unser Verein lebt vom Mitmachen“, sagte Karl-Heinz Holthausen und betonte die zwischenmenschliche Komponente im Ortsverein. „Ich möchte unseren Verein weiterhin auf stabilen Füßen stehen sehen“, erklärte Karl-Heinz Holthausen. Er rief alle Mitglieder dazu auf, mögliche Neumitglieder anzusprechen und besonders junge Leute zu werben, um die Zukunft zu sichern.

„Wir brauchen uns finanziell keine Sorgen zu machen“, bemerkte Kassier Richard Girscht. „Es freut mich, dass wir so gut dastehen“, sagte Ehrenvorsitzender Edmund Sackenreuther.