Dem Gemeinderat lagen zur Sitzung im neuen Bürgerhaus einige Nachträge für die Außengestaltung am Schulgelände vor, die das beauftragte Unternehmen ausgerechnet hatte. Größter Einzelposten ist darin die Entsorgung von Aushub und dessen Schadstoffbewertung. Die zusätzlichen Kosten belaufen sich auf 19 298 Euro.

Dieter Mellinger schloss in der Zusammenstellung der Ergänzungen weitere Planungsfehler nicht aus und empörte sich darüber, dass hier Fachkräfte tätig gewesen seien und bezahlt würden. Dem schloss sich Michael Friederich mit dem Hinweis an, dass es Aufgabe von Planern sei, Arbeiten vorzubereiten, was hier offenbar fehlerhaft geschehen sei. Der Gemeinderat stimmte den Nachträgen nach eingehender Beratung mit vier Gegenstimmen zu.

Nachdem die Deutsche Glasfaser einen kostenlosen Glasfaserausbau abseits der laufenden Ausschreibung gemäß der bayerischen Gigabit-Richtlinie angeboten hat, will der Gemeinderat einen Vertreter des Unternehmens sowie auch der deutschen Telekom zur Projektvorstellung einladen.

Für die Anschaffung zweier Basketballkörbe für das Sportgelände werden Angebote eingeholt. Der Gemeinderat greift damit einen Antrag von Thomas Friederich auf.

Die zuletzt mehrfach behandelten Wasserverluste konnten nach langwieriger Suche lokalisiert und behoben werden. Zwei defekte Schieber und ein kleineres Leck hatten zunächst nicht zum Erfolg geführt.

Susanne Kieser fragte nach einer Möglichkeit, im Bürgerhaus ein Klavier einstellen zu können. Daraus entspann sich ein Disput zwischen Bürgermeister Hermann Queck und Gottfried Schlager vom Gesangverein wegen der Aufstellung eines Kühlschranks. Queck regte ein diesbezügliches Gespräch in der Amtsstunde an.