Auch in diesem Jahr prämierten die Bayerischen Obst- und Kleinbrenner ihre besten Produkte. Folgende Betriebe des Landkreises Kitzingen wurden ausgezeichnet: Clemens Fröhlich (3 Gold), Winfried Glos von der Glas Destillerie (2 Gold, 2 Silber), Gerhard Horak (1 Gold, 1 Silber), Stephan Strobel (1 Gold, 1 Silber) und Markus Väth (1 Gold, 1 Silber). Verbandsvorsitzender Andreas Franzl war sehr zufrieden: "Insgesamt nahmen 127 Betriebe aus ganz Bayern teil, die 546 Proben einreichten. Darunter waren 437 Brände, 95 Geiste und 14 MatzDest. 38 Betriebe nahmen zum ersten Mal teil. Sie reichten 90 Proben ein. 50 Brennereien kommen aus Südostbayern, 63 aus Franken und 14 aus dem Bereich Lindau. Wir freuen uns, dass wir 259 Gold-, 215 Silbermedaillen und darüber hinaus 41 Prämierungen vergeben konnten.

"Das zeigt, welch hohe Qualität unsere Mitglieder anbieten. Jede Auszeichnung ist ein Qualitätssiegel, an dem sich der Kunde orientieren kann. Wir alle haben uns in der schwierigen Zeit auf unsere Produkte konzentriert und überlegt, was man verbessern kann. Wir stehen für Regionalität und haben dadurch keine Lieferschwierigkeiten", freute sich Franzl. Die Ayinger Hausherrin Angela Inselkammer, zugleich auch Vorsitzende von DEHOGA Bayern, bot den Brennern eine Kooperation mit den bayerischen Wirten an, die auf Regionalität setzen. Sie berichtete von einem großen Projekt, das die heimischen Wirte noch stärker mit regionalen Produkten vernetzen wird.

Eine der wichtigsten Merkmale eines sehr guten Produktes ist, dass die Schärfe des Alkohols zu keiner Zeit heraussticht. Nur so können die vielfältigen Aromen der verarbeiteten Früchte optimal wahrgenommen werden. Jeder Genießer freut sich, wenn der reine Duft des Edelbrände oder Geiste lange in der feinsinnigen Nase bleiben. Um das Beste herauszuholen, müssen die Früchte nach der Ernte noch nachreifen. Zudem werden alle angeschlagenen Naturprodukte herausgenommen, um eine perfekte Geschmacksreinheit zu erhalten.

Der Weg zum hochprozentigen Obstgenuss ist ein langer. Die bayerischen Obst- und Kleinbrenner leben mit der Natur. Sie pflegen Streuobstwiesen, auf denen oft ganz alte Sorten gedeihen. Dadurch schützen sie die Artenvielfalt unserer wunderbaren Natur. "Bis zur ersten Ernte dauert es fünf bis sieben Jahre", sagt Andreas Franzl.

Von: Uli Kaiser (Pressearbeit, Südostbayerischer Verband der Obst- und Kleinbrenner)