Das kommende Jahr wird in Rüdenhausen im Zeichen der Dorferneuerung sowie der Gewerbegebiete stehen. Jedenfalls, was den Haushalt der Gemeinde betrifft, denn im Investitionsprogramm für 2021 bilden diese beiden Punkte die größten Posten. Bürgermeister Gerhard Ackermann stellte das bei der Sitzung des Gemeinderats heraus, als es um die Vorschau auf die nächsten Monate ging. Insgesamt wird der Haushalt um einiges niedriger ausfallen, als noch im Vorjahr, weil etwa bei den Investitionen fast eine Million Euro weniger getätigt werden.

Das liegt auch daran, dass der auf 2,2 Millionen Euro taxierte, zuletzt dickste Brocken mit der Sanierung der Wasserleitung so gut wie gelaufen ist. Hier stehen noch Restarbeiten aus, bis die Abschlussrechnung dann erfolgt. Bei der seit 2011 laufenden Dorferneuerung wird nun das Maßnahmenpaket II angegangen, das die Neugestaltung des Ortskerns mit der Jahnstraße, Marktstraße, Paul-Gerhard-Platz und einen Teil der Lerchenstraße beinhaltet. Hier werden die Gehwege gepflastert und ohne Bordstein angelegt, die Straßen erhalten eine neue Asphaltdecke, auch im Umgriff wird einiges gemacht. Insgesamt 449 646 Euro sind dafür vonseiten der Gemeinde vorgesehen.

Sanierung der Nikolaus-Fey-Schule kostet rund 20 Millionen Euro

Für den Ausbau der Gewerbegebiete im Norden und im Süden Rüdenhausens sind insgesamt über 400 000 Euro im Etat vorgesehen. Dazu kommen einige weitere Investitionen. Die Gemeinderäte stimmten dem Programm zu. In der Sitzung informierte Bürgermeister Ackermann die Räte zudem über die Beratungen des Schulverbandes, wo die Sanierung der Nikolaus-Fey-Schule in Wiesentheid ansteht. Er trug vor, warum das Projekt mit rund 20 Millionen Euro um einiges teurer wird, als zunächst kalkuliert. Das heißt, dass auch auf Rüdenhausen anteilig mehr Kosten zukommen werden.