Sieben Lagen, sieben Terroirs und 70 Hektar Weinberge auf fränkischem Gipskeuper, das ist der Arbeitsbereich von Winzermeister Peter Hemberger in der Domäne Castell. Dazu kommen 35 Hektar, bei denen er Winzern der Erzeugergemeinschaft Castell beratend zur Seite steht. Vorausschauend und mit Blick auf eine kontinuierliche Optimierung der Traubenproduktion leitet Hemberger den Außenbetrieb des fürstlichen Weinguts. Mit 21 Jahren als jüngster Winzermeister Bayerns hat er diese Aufgabe übernommen und seine Ziele erfolgreich umgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Mittlerweile kann er auf eine 40-jährige Dienstzeit zurückblicken.

Die hohe Qualität der Weine aus Castell ist nicht zuletzt den gesunden Trauben zu verdanken, die Peter Hemberger gemeinsam mit seinem Team produziert, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Fürstlich Castell‘sche Domänenamt hatte als Gründungsmitglied im VDP früh dessen Klassifizierung und Qualitätsstandards in den Weinbau integriert. Seinen Weingutsleitern – in den 40 Jahren hat er einige erlebt - ist Hemberger dankbar, dass sie ihm das Vertrauen geschenkt haben, seine Ziele umzusetzen und neue Methoden zu testen.

Aktuell treibt er im Casteller Schlossberg die Umveredelung der Rieslingreben auf Weißburgunder voran. Mit der Methode bleibt der Wurzelstock im Steilhang erhalten und aus den eingepfropften Augen entwickelt sich bereits im nächsten Jahr die neue Rebsorte. Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und Weingutsleiter Peter Geil dankten bei der Jubiläumsfeier im Schlosspark Peter Hemberger für seine langjährige Arbeit und lobten besonders seine freundliche, zielstrebige und weltoffene Art.