Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Marktbreit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Samstagnachmittag im Haus der Senioren. An erster Stelle stand dabei Sofie Jakob, die vom Ortsvorsitzenden Heinz Galuschka und vom Kreisvorsitzenden Gerald Möhrlein für 50 Jahre Treue zur AWO ausgezeichnet wurde.

Zufrieden zeigte sich Galuschka in seinem Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr mit dem Mitgliederstand: Trotz etlicher Sterbefälle ist der Ortsverband Marktbreit mit 200 Mitgliedern immer noch der stärkste im Kreisverband. Mit 128 sind dabei die Frauen deutlich in der Mehrheit, 148 der Mitglieder sind älter als 60 Jahre. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Seniorenarbeit die tragende Säule des Ortsverbands ist. 23 Clubnachmittage mit gutem Besuch prägten die Arbeit. Ähnlich aktiv ist die Seniorentanzgruppe, die 21 Mal zusammen kam. „Diese beiden Einrichtungen sind die Angebotsstandbeine unseres Ortsvereins und die Magnete für neue Mitglieder“, sagte Galuschka und bedankte sich bei Ute Knieweg und Juliane Ott für die hier geleistete Arbeit.

Zwar ist die Bildungsreise 2013 ausgefallen, doch erfreuten sich die Tagesausflüge, unter anderem eine Schifffahrt auf dem Main oder die Besichtigung der Zuckerfabrik, großem Interesse. Der Schwerpunkt der Arbeit des AWO-Ortsverbands ist immer die Einzelfallhilfe. Auch in den vergangenen beiden Jahren leistete der Verband Unterstützungshilfe für bedürftige und behinderte Menschen in Marktbreit, Segnitz und Marktsteft. Spenden gingen an das Haus der Senioren für die Tagespflegeplätze und an die Mittagsbetreuung der Grund- und Mittelschule Marktbreit für Lern- und Spielmaterial. Darüber hinaus leistete die AWO ehrenamtliche Unterstützung und Beratung bei Anfragen für einen Pflegeplatz, Kinder- und Jugendfreizeiten und Plätzen für Mutter- und Kind-Kuren.

Kreisvorsitzender Gerald Möhrlein lobte die gute Arbeit des Ortsverbands. Die große Mitgliederzahl zeige die Verbundenheit Marktbreits mit der AWO, die Mitgliedschaft mache die Solidarität mit den Werten der AWO deutlich.

Ehrungen: 40 Jahre: Franz Mitschke, und Kurt Grimmer; 30 Jahre: Gerda Dorsch, Friedrich Heidecker, Franz Hummel, Jürgen Russek, Rosamunde Leippert und Adolfine Maier; 25 Jahre: Inge Höhn; 20 Jahre: Rita Heer, Elisabeth Kaaden, Anita Kleinschroth, Juliane Ott, Walter Scheck und Johann Immel; für zehn Jahre: Laura Stinzing, Martha Dürr und Helga Singer.