Mit dem Dorfschätze-Express gibt es sei Anfang Mai die Möglichkeit, auch ohne Auto den Heiligen Berg des Landkreises Kitzingen zu erreichen. Eine Möglichkeit, die gleich zum Auftakt der Führungen auf dem Schwanberg viele Besucher genutzt haben.

Die Fans des Schwanberg kommen nicht nur aus dem Landkreises Kitzingen, inzwischen kommen die Gäste aus Würzburg, Nürnberg, Fürth und weit über Unterfranken und Bayern hinaus. Rund 50 Gäste aus Nah und Fern begrüßte Schwester Dorothea Krauss jetzt zur ersten Schloss- und Kirchenführung dieses Jahres.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, nutzte Monika Conrad aus Kleinlangheim die Gelegenheit, die Dorfschätze-Gemeinden und vor allem den Dorfschätze-Express vorzustellen. Der ist in diesem Jahr von Mai bis Ende Oktober an allen Sonn-, Feier- und Samstagen unterwegs.

Interessantes Angebot

Er ermöglicht Gästen und Anwohnern aus an der Bahnlinie Würzburg/Nürnberg liegenden Orten (also auch Kitzingen/Dettelbach) und aus umliegenden Gemeinden, ohne Auto unter anderem auch auf den Schwanberg und von dort in umliegende Gemeinden oder zum Bahnhof nach Iphofen zu kommen. Das ist auch für Schwanberg-Bewohner und Gäste sehr interessant.

Der Dorfschätze-Express sei eine Bereicherung der mit landschaftlichen und kulturellen Schätzen gesegneten Schwanberg-Region, heißt es in der Mitteilung. Den beteiligten und finanzierenden Gemeinden Abtswind, Castell, Rödelsee, Wiesenbronn und Wiesentheid spendeten die aufmerksam zuhörenden Gäste einen kräftigen Applaus.

Angemerkt und bedauert wurde während der Schwanberg-Führung von Teilnehmern aus Wiesentheid, dass in die östliche Richtung nach den Führungen eine Rückfahrt noch nicht möglich ist. Für Wanderer ist der „Dorfschätze-Express“ jedoch auch für die östlich vom Schwanberg liegenden Orte interessant. Man kann auf den Berg fahren, an den Führungen am 1. und 3. Sonntag jeden Monats teilnehmen, Einkehr halten und zurücklaufen.

Weiter Blick

Nach diesen Information gab Sr. Dorothea Krauss Einblicke in die Geschichte des Schlosses und die „Herren des Berges“ seit ältesten Zeiten sowie in die Neuzeit mit der Entwicklung zur „Stadt auf dem Berg“. Stationen waren der neu eröffnete Eingang zum Schloss-Park, der Schlosshof, das alte Gewölbe und das ehemalige Turmcafé. Dort genossen alle den weiten Blick in das Umland und viele erzählten von ihren Erlebnissen in der Jugendzeit auf dem Schwanberg.

Die Gäste waren laut Mitteilung beeindruckt von der Schaffenskraft der Frauengemeinschaft Communität Casteller Ring und deren Wirken seit 1950 in Castell und ab 1957 auf dem Schwanberg. Dies brachten die Teilnehmer nach der abschließenden Führung in der Michaelskirche zum Ausdruck.