Anerkennung und Respekt zollten Landrätin Tamara Bischof und Oberbürgermeister Siegfried Müller dem VdK-Kreisverband Kitzingen beim Neujahrsempfang für ehrenamtliche Mitarbeiter und Sammler der Aktion „Helft Wunden heilen“ in der Kitzinger Rathaushalle.

Bischof und Müller würdigten die Leistungen des VdK in Stadt und Kreis. Der VdK verkörpere ein Stück Menschlichkeit und die Ehrenamtlichen seien als direkte Ansprechpartner vor Ort unverzichtbar.

Als „kleines Dankeschön“ für die geleistete Arbeit in den 21 Ortsverbänden bezeichnete Kreisvorsitzender Hartmut Stiller den Ehrenamtsempfang, ins Leben gerufen vom Ehrenvorsitzenden Gustav Patz. Für die Sozialarbeit im VdK konnten 40 160 Euro im Landkreis gesammelt werden.

Stiller beklagte das spürbar härter werdende soziale Klima und rief auch zur größter Wachsamkeit bei der Entwicklung der Renten-, Gesundheits- und Behindertenpolitik auf. Das Motto der VdK-Kampagne „Endlich handeln“ werde nicht in Vergessenheit geraten. Die Mitgliederzahl im Sozialverband boomt zur Zeit, berichtete Stiller. Im Kreisverband Kitzingen steuert man auf das 10000. Mitglied zu.

Im Jahr 2013 wurden 3056 Beratungen durchgeführt, 1053 Anträge im Bereich der Sozialgesetzgebung, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehinderten-Recht, Renten- und Unfallversicherung sowie Arbeitslosengeld gestellt, sagte Kreisgeschäftsführerin Roswitha Kramer, die durch das Programm des Nachmittags führte. 40 Prozent der Widerspruchs- und Klageverfahren konnten mit Erfolg abgeschlossen werden, so Kramer. In Rentenangelegenheiten konnten 2013 Nachzahlungen in Höhe von über 346 000 Euro erwirkt werden. Ende Mai 2014 scheidet Roswitha Kramer aus dem Amt. Ihr Nachfolger ist Klaus-Peter Mai, der sich den 135 erschienenen Ehrenamtlichen vorstellte.

Die Musik hatte die Erlacher Wirtshausmusik übernommen. Kein Auge trocken blieb bei den Fränkische Geschichtli, bei denen Karl-Heinz Wolbert, bekannt auch als Sänger der Frankobarden, einen Abstecher in die Baby-Abteilung des Krankenhauses machte, wo ein Baby dem anderen zeigte, dass es ein Bub ist – er hatte blaue Söckchen an.