Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kitzingen weist darauf hin, dass für eine ordnungsgemäße Anerkennung der ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) zu prüfen ist, ob die im Mehrfachantrag 2020 im Mai gemeldeten ÖVF-Zwischenfruchtflächen auch so angebaut wurden oder werden.

Bei Bedarf können die Flächen auf schriftlichen Antrag noch bis Donnerstag, 1. Oktober, geändert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die ÖVF-Zwischenfruchtflächen müssen bis spätestens 1. Oktober angesät sein und eine Bodenbedeckung  von mindestens 40 Prozent erreichen. Kann die Bedeckung wegen der Trockenheit nicht erreicht werden, muss der Antragsteller die Anerkennung auf höhere Gewalt mit Belegen wie beispielsweise der Saatgutrechnung schriftlich am AELF beantragen. Für diese Anerkennung hat er 15 Arbeitstage Zeit,  nachdem erkannt worden ist, dass die Bodenbedeckung von 40 Prozent nicht erreicht wird.