Der Erhalt der Infrastruktur in Schwarzach ist Volker Schmitt (FCW) ein großes Anliegen. Beim Jahresabschluss des Marktgemeinderats am Donnerstag in Hörblach blickte Schwarzachs Bürgermeister auch zuversichtlich nach vorne.

Fünf Investitionsprojekte stehen an. „Wir sind damit in unserer Verwaltung an der Belastungsgrenze angekommen“, so das Gemeindeoberhaupt. Los geht es 2015 mit der Dorferneuerungsmaßnahme „Stadtpark und Würzburger Tor“ in Stadtschwarzach. Auf rund 600 000 Euro ist das Ortsverschönerungsprojekt veranschlagt, das durch das Vorkommen von seltenen Zauneidechsen im vergangenen Jahr verschoben wurde. Die Dorferneuerung wird vom Amt für ländliche Entwicklung großzügig gefördert.

In Schwarzenau werden im kommenden Jahr die Straßen aufgegraben. In der Adenauer Straße und in der Felsenkellerstraße werden die Abwasserkanäle umfassend saniert. Die Kosten belaufen sich auf knapp 400 000 Euro. Weiter Projekte 2015 sind die Sanierung der maroden Fußgängerbrücke in Münsterschwarzach (270 000 Euro), die Erschließung von vier Bauplätzen im Baugebiet Wethäcker in Hörblach (58 700 Euro) sowie die Sanierung des Kirchturmes in Stadtschwarzach (105 000 Euro).

Um alle Aufgaben meistern zu können, appellierte Schmitt an die Ratsmitglieder, möglichst an einem Strang zu ziehen. Auch in den folgenden Jahren gelte es wichtige Projekte zu bewältigen. Der Bürgermeister nannte die Sanierung der Grundschule Schwarzacher Becken und des Radweges nach Düllstadt, Kanalbaumaßnahmen in allen Ortsteilen sowie die Dorferneuerungsmaßnahme in Düllstadt mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt (B 22). Geplant ist auch die Umrüstung der Beleuchtungseinrichtungen auf stromsparendes LED-Licht.

Schmitts Jahresrückblick fiel kurz aus, waren doch alle Investitionsthemen ausreichend diskutiert und realisiert worden. Eng zusammen gearbeitet hat Schwarzach mit den Dorfschätze-Gemeinden. Der Beteiligung am Dorfschätze-Express stimmte der Gemeinderat einhellig zu.

Gemeinsam soll ein Hochwasserkonzept für die Schwarzach und den Castellbach entwickelt werden. Mit 15 Ratssitzungen sei 2014 arbeitsintensiv gewesen. „Wir haben viel auf den Weg gebracht und können stolz darauf sein“, lobte Schmitt die Zusammenarbeit im Gremium.