Die Winzer und Direktvermarkter aus Hüttenheim luden am Samstag und Sonntag wieder zum „Hüttenheimer Hofgenuss“ ein.

Das Konzept ist so einfach wie selten: Man öffnet seine Höfe, Betriebe oder Gaststuben und bietet seine Produkte feil, lädt dazu noch ein paar „Gleichgesinnte“ aus umliegenden Ortschaften, die ein passendes Angebot haben – fertig ist ein Markt zum Schlendern.

Hüttenheim, mit seinen verwinkelten Wegen, bietet sich hierfür besonders an. Und neben Weinen und anderem Hochprozentigem, Eingekochtem und Eingemachtem, dazu Blumen, Töpferei oder vorweihnachtlichem Schmuck und Accessoires warten noch Produkte auf die Besucher, die man so nicht erwarten würde und von Ideenreichtum zeugen, etwa der „Fränkische Döner“ – eine Bratwurst im Brötchen mit Senf und Kraut.

Acht Genussstationen mit mehreren Ausstellern hatten die Hüttenheimer Organisatoren im Angebot.
Etwas abseits lagen vielleicht das Fahrradmuseum und die Adventsausstellung der Gärtnerei Schunke, doch auch hier waren es nur wenige hundert Meter zu Fuß hin. An beiden Tagen strömten die Besucher jedenfalls nach Hüttenheim und nur wer sich auskannte, fand auch einen nahen Parkplatz.

Was auch mitunter daran lag, dass die Witterung zwar kalt, bis zum Ende am späten Sonntagnachmittag aber trocken war. Und wer trotzdem fröstelte, der wärmte sich beim Glühwein oder an den Feuerkörben auf.