Gute Nachrichten für Fahrrad- und Autofahrer: Noch in diesem Jahr soll die Kreuzung der Staatsstraße 2271 und der KT 23 mit einer Ampel entschärft werden. Mit einem entsprechenden Beschluss des Bauausschusses Marktbreit am Montagabend kann das staatliche Bauamt nun in die Umsetzung der Planung gehen.

Die Abzweig der Straße nach Michelfeld von der Staatsstraße zwischen Marktbreit und Marktsteft ist eine einfache Kreuzung ohne Abbiegespuren. Der Radweg entlang der Staatsstraße endet jeweils einige Meter tiefer an der Kreisstraße, so dass die Radfahrer ihre Gefährte einen unbefestigten Hang hoch und dann über die Straße im Kreuzungsbereich schieben müssen. Lange hatte die Stadt Marktbreit auf eine Lösung dieses Knotens gedrängt – jetzt soll es endlich passieren. Im April lagen dazu Planung und Vereinbarung den Räten vor und nach Klärung einiger Fragen kann nun eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet werden.

Radweg soll angehoben werden

Der Verkehr auf der Kreuzung selber wird dann mit einer Ampelanlage und Abbiegespuren geregelt. Der Radweg soll schon im Vorfeld auf Kreuzungsniveau angehoben werden, so dass rund 40 Meter eben gefahren werden kann, bis die Radweg-Ampel erreicht wird. Eine Kostenbeteiligung der Stadt entsteht dabei nur für den Radweg, die bei knapp 28 Prozent liegt. Auf Anregung von Alexander Mader soll geprüft werden, ob beim Bau der Ampel auch ein künftiger Abzweig zu einem noch zu bauenden Radweg am Main entlang in Richtung Marktbreit berücksichtigt werden kann.

iner Entscheidung vom Landratsamt geprüft werden, da der Bauwerber nicht privilegiert ist und der Flächennutzungsplan geändert werden müsste.

Die Vollsperrung der Schulgasse wegen eines Bauvorhabens wird für den gesamten Verkehr noch bis Ende des Jahres verlängert. Die Räte hoffen, dass die Sperrung für den Abbruch und Neubau eines Wohnhauses dann beendet werden kann.

Der Betonweg von der Schlesierstraße zur Straße zwischen Michelfeld und Obernbreit wird gerne als "Schleichweg" genutzt. Da die Geschwindigkeit auf diesem Feldweg nicht geregelt ist, wird auch oft schnell gefahren, obwohl hier ein landwirtschaftliches Anwesen liegt und gerne spaziert wird. Jetzt hat der Bauausschuss die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer begrenzt.