Bei einem unkontrollierten Austritt von Ammoniak auf einer Baustelle in Kitzingen am Dienstagabend sind glücklicherweise keine Personen verletzt worden. Gegen 20 Uhr wurden die Rettungskräfte über den Unfall mit dem Gefahrstoff informiert, wie die Feuerwehr in einem Schreiben mitteilt.

Einheiten von Rettungsdienst, Polizei sowie der Gefahrgutzug der Feuerwehr Kitzingen rückten aus. Eine geringe Menge Ammoniak war aus einem Behältnis im Freien ausgetreten und hatte sich mit Regenwasser vermischt. Ein Atemschutz-Trupp lokalisierte die Austrittsstelle, füllte das Ammoniak in einen Auffangbehälter um und verdünnte die verbleibenden Reste mit Wasser sowie durch einen Hochdrucklüfter, sodass nach abschließenden Messungen keine Gefahr mehr bestand. 

Die weiteren Ermittlungen hat die Polizei übernommen. Die Feuerwehr Kitzingen war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Die Arbeiten wurden durch einen Rettungswagen abgesichert, heißt es im Bericht noch.