Etliche große, alte Bäume im Ort und an den Gemeindeverbindungsstraßen bereiten den Oberbreiter Räten Sorge: Gut 2500 Euro hat der Gemeinderat bislang in die Hände genommen, um über die Verkehrssicherheit der Bäume ein Bild zu bekommen.

In der Gemeinderatssitzung am Dienstag zog Bürgermeister Bernhard Brückner eine erste Bilanz und schlug weitere Schritte vor. Geprüft wurden von einer Fachfirma unter anderem Bäume am Generationenspielplatz, in der Kitzinger Straße, der Enheimer Straße und dem Friedhof.

Dabei wurden die Bäume erfasst und mit einem GPS-gestütztem Baumkontrollsystem registriert und nummeriert. Baumkontrolleure begutachteten dabei die Bäume, stellten den Zustand fest und machten Vorschläge zur Pflege, aus denen auch die Verkehrssicherheit der Bäume ersichtlich ist.

In einem nächsten Schritt soll der Gemeinderat bei einem Ortstermin die Bäume selber begutachten.

Einige stark gefährdete Bäume müssen wohl, so Brückner, gefällt werden, bei anderen ist ein Kronensicherungsschnitt nötig. Zwar werden die Bäume nach einem stärkeren Wind immer wieder durch den Bauhof kontrolliert und abgeworfene Äste entfernt, doch sollte verhindert werden, dass es zu Sturmschäden mit eventuell schlimmeren Folgen kommt. Um die Verkehrssicherheit wieder zu gewähren, sollten die Räte eine Prioritätenliste erstellen.

Nach den gut 2600 Euro für das erste Gutachten, sollten in den Haushalt für das kommende Jahr 5000 Euro für die Baumpflege aufgenommen werden. „Das wird uns noch länger beschäftigen“, so Brückner am Dienstagabend, „aber wir brauchen das für die Sicherheit.“