ILE steht für Integriertes Ländliches Entwicklungskozept. Das bedeutet: Mehrere benachbarte Gemeinden schließen sich zu einer kommunalen Allianz zusammen und bilden eine ILEK-Region. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ setzen sie Projekte um, die alleine nicht oder nur schwer realisiert werden können.

Die behandelten Themen sind dabei sehr vielfältig, von Kultur und Tourismus über Landwirtschaft bis hin zu Daseinsvorsorge werden Maßnahmen umgesetzt. ILEK-Regionen werden gefördert durch die Ämter für Ländliche Entwicklung, die die Allianzen bei ihrer gemeindeübergreifenden Entwicklung unterstützen.

Viele Berührungspunkte

Fünf kommunale Allianzen aus Unter- und Mittelfranken haben sich laut einer Pressemitteilung nun erstmals zum Kennenlernen und Austausch über die Regierungsbezirksgrenze hinweg getroffen. Gastgeber und Initiator war die Allianz Südost 7/22 in Iphofen. Neben den Allianzen Fränkischer Süden (Giebelstadt), Dorfschätze (Wiesentheid), Franken 3 (Scheinfeld) und A 7 Franken West (Uffenheim) waren auch Vertreter der Ämter für Ländliche Entwicklung Unter- und Mittelfranken dabei. Schnell wurde deutlich, dass es viele Berührungspunkte zwischen den ILEK-Regionen gibt: „Touristische Vermarktung, Innenentwicklung und Leerstandsmanagement, Kernwegenetz, Bauhofkooperationen – die Themen wiederholen sich.

Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden. Durch einen guten Austausch können wir voneinander lernen“, wird Claudia Hebert zitiert, die Allianzmanagerin von Südost 7/22. Die ILE-Regionen wollen in Zukunft noch stärker zusammenarbeiten.