aus Stadelschwarzach feierte seinen 80. Geburtstag. Er wurde am 26. Dezember 1936 als drittes von vier Kindern von Schneidermeister Alois und Magdalena Fick in Stadelschwarzach geboren. Nach dem Volksschulbesuch lernte er von seinem Vater die Kunst des Schneiderhandwerks. Darauf folgte eine Ausbildung zum Technischen Zeichner bei der Firma Huppmann in Kitzingen. Anschließend drückte Albert Fick wieder die Schulbank und erlangte so auf dem zweiten Bildungsweg am Polytechnikum in Würzburg den akademischen Grad des Maschinenbauingenieurs. Berufstätig war der Jubilar dann über 30 Jahre bei der Firma Kugelfischer FAG in Schweinfurt. Am 31. August 1963 heiratete er Lioba Lindner aus Stadelschwarzach. Drei Töchter und ein Sohn machten die Familie komplett. Viele Ehrenämter bekleidete Fick in seiner Heimatgemeinde. Die letzten vier Jahre vor der Eingemeindung Stadelschwarzachs war Albert Fick zweiter Bürgermeister und Gemeindekassier des Ortes. Ab dem Jahr 1972 war er 24 Jahre Gemeinde- und Stadtrat in der Prichsenstädter Großgemeinde. Seine große Leidenschaft gehört zweifelsohne dem Stadelschwarzacher Sportverein. Als Gründungsmitglied war Albert Fick praktisch seit 1954 von Anfang an dabei und war einer der Zugpferde beim Bau des Sportheims.

Viele Jahre war er Mitglied im DJK-Vorstand, bevor er über zehn Jahre den Vorsitz erfolgreich führte. Neben der Auszeichnung als Ehrenvorsitzender erhielt Albert Fick bereits im Jahr 1976 die Ehrenplakette des Landkreises Kitzingen in Silber und im Jahr 1988 in Gold. 2009 bekam der Jubilar die Ehrenurkunde des Landkreises Kitzingen für besondere Verdienste im Sport überreicht. Noch heute ist er aktiv als Beisitzer im DJK-Vorstand dabei, schaut mehrmals unter der Woche im Vereinsheim nach dem Rechten, kümmert sich um Organisationen von Veranstaltungen und den Wareneinkauf und übernimmt oft den Thekendienst. Vom DJK-Kreisverband Steigerwald, bei dem Albert Fick auch lange Jahre im Vorstand aktiv war, wurde der Jubilar 2008 mit dem DJK-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Des Weiteren war Albert Fick neun Jahre Vorsitzender des Stadelschwarzacher Johannis-Vereins und zwölf Jahre stand er an der Spitze der örtlichen Feuerwehr. Für sein außergewöhnliches, soziales Engagement zum Wohle der Gemeinde wurde er mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Prichsenstadt ausgezeichnet. Heute genießt Albert Fick zusammen mit seiner Frau Lioba seinen Ruhestand. Er wandert fast täglich durch die Stadelschwarzacher Fluren, kümmert sich um seine acht Enkelkinder, pflegt seinen Garten und ist Stammgast beim wöchentlichen Seniorenstammtisch im Sportheim.

Zu den Gratulanten zählten neben seiner Gattin, Geschwistern und Kindern mit Familien, auch die Abordnungen der Ortsvereine. Bürgermeister René Schlehr (rechts) überbrachte die besten Wünsche aus dem Rathaus. Text/Foto: Dominik Berthel