Josef Drescher aus Sommerach feierte am Donnerstag, 15. November, seinen 80. Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten gaben sich ein Stelldichein. Unter ihnen war neben Ehefrau Angelina und den beiden Söhnen Andreas und Jürgen mit Familien auch Bürgermeister Elmar Henke (Foto).

Die Wiege des Jubilars stand in Sommerach, wo er als Sohn der Winzereheleute Anton und Margarete Drescher das Licht der Welt erblickte. An der Weinbaufachschule in Veitshöchheim und bei einem Praktikum in Neustadt an der Weinstraße erwarb sich Drescher die Fachkenntnisse für den Beruf als Winzer. Den übte er im Nebenerwerb aus, hauptberuflich war er ab 1956 als Fleischbeschauer tätig.

1963 schloss er mit Angelina Pfister aus Egenhausen den Bund fürs Leben. Nicht zuletzt dank ihrer Unterstützung bewältigte Drescher die Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Arbeiten.

In seiner Heimatgemeinde engagierte sich Drescher in vielfältiger Art und Weise. 1959 gehörte Josef Drescher zu den Männern, die die Sommeracher Pfropfrebengenossenschaft aus der Taufe hoben. Hier war er viele Jahre geschäftsführender Vorstand. Unvergessen bleiben Dreschers Verdienste auch bei der Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaft sowie bei der Winzergenossenschaft, wo er von 1964 bis 1997 Vorsitzender war.

Über vier Jahrzehnte hinweg vertrat er als Mitglied des Gemeinderates die Interessen der Bürger. Seine Verdienste wurden mit der Goldenen Gemeindeplakette sowie der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze gewürdigt. Gefragt waren Dreschers Rat und Tat auch über viele Jahre hinweg in der Kirchenverwaltung. Zudem war der Jubilar lange aktiver Sänger und Musiker.

Des Weiteren engagierte er sich als Mitglied im Rebsortenprüfungsausschuss sowie als Hagelschätzer in den Weinbergen. Aufgrund besonderer Verdienste wurde er vor kurzem zum Ehrenmitglied des CSU- Ortsverbandes ernannt.

Der 80-jährige nimmt noch regen Anteil am Ortsgeschehen und auch die Weinbergsarbeit sorgt für Kurzweil im Alltag des Jubilars.