Alles bleibt beim Alten – so kann man die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Haidt/Stephansberg am Dienstag zusammenfassen. Kommandant Albert Müller wurde mit zwei Enthaltungen wieder gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Stefan Schellhorn, bei dessen Wahl es eine Stimmenthaltung gab.

Fast alle Kameraden der Wehr hatten sich zur Versammlung eingefunden. Auch Bürgermeisterin Gerlinde Stier war ins Haidter Gemeindehaus gekommen. „Die Feuerwehr Haidt/Stephansberg ist so etwas wie ein Ortsverein, der viel Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit leistet“, sagte Stier.

Die Bürgermeisterin hob auch das „umsichtige Handeln“ der beiden Kommandanten und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor. „Es ist gut, wenn es mit der Feuerwehr Haidt/Stephansberg weiter geht“, sagte Stier. „Denn es wäre nicht gut für die Dorfgemeinschaft, wenn sie nicht mehr bestehen würde.“

In einem Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre ging Kommandant Müller auf die Übungen, Schulungen, den sehr gut angenommenen Erste-Hilfe-Kurs, die Kontrolle der Wasserschächte und auf die Einsätze vom Brand bis hin zu Verkehrsunfällen ein. Die Wehr half bei der Sanierung der Dorflinde und arbeitet bei der Renovierung des Feuerwehrhauses viel mit: „Da ist jetzt alles in einem zeitgemäßen Zustand.“ Wieder belebt wurde das Gartenfest, „das sehr gut besucht wird“. Was auch an den Frauen liege, die ihren Männern bei Feuerwehrfesten helfen, sagte der Kommandant. Auch Zuwachs könnte der Kommandant vermelden. Martin Schellhorn wurde in die Reihen der Wehr aufgenommen.

„Ich freue mich, dass es mit der Feuerwehr Haidt/Stephansberg weiter geht, da auch kleinere Feuerwehren sehr wichtig sind, weshalb die Eigenständigkeit nicht aufgegeben werden sollte“, sagte Kreisbrandinspektor Michael Krieger, der mit Kreisbrandmeister Christoph Dülch zur Versammlung erschien. Beide Kommandanten seien auf dem richtigen Weg, „denn sie sind darauf bedacht, dass es vorwärts geht“, sagte Krieger. Er regte an, bei den Frauen Werbung für den aktiven Dienst in der Wehr zu machen: „Rührt doch mal bei euren Ehefrauen die Werbetrommel.“