Ein Hauptanliegen öffentlich-rechtlicher Abfallwirtschaftsbetriebe ist die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Abfalltrennung durch die Bürger. „Zwar trennt ein Großteil der Bevölkerung Abfälle bereits ordentlich und regelmäßig nach örtlichen Vorgaben, insbesondere bei der Bioabfalltrennung ist aber noch Luft nach oben“, erklärt Reinhard Weikert, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Abfallberatung Unterfranken.

Mit dem Motiv, die Bevölkerung über die Wiederverwendung von Bioabfall in Form von gütegesichertem Kompost zu informieren und für ein umsichtigeres Trennverhalten zu werben, haben sich die Stadt und der Landkreis Würzburg sowie die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart zu einer Projektgruppe zusammengeschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Büros der Kitzinger Landrätin.

Ergebnis ist die sogenannte „Biokönner-Kampagne“, die sich stark von der bisherigen Kommunikation der Teilnehmer unterscheidet. „Wir freuen uns, bekannte Sportvereine, wie die Rimparer Wölfe oder den TSV Abtswind, als Multiplikatoren für unser Anliegen gewonnen zu haben. Denn beim Mannschaftssport ist es fast genauso wie bei der Trennung von Bioabfällen: nur gemeinsam kommt man ans Ziel – auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen“, ergänzt Weikert.

„Biomüll – Halte deinen Kasten sauber“ oder „Machs rein, aber richtig!“ Mit diesen zielgruppenorientierten Botschaften helfen die Sportler auf ihre ganz eigene Art und Weise bei der Verbreitung des Anliegens aller Abfallwirtschaftsbetriebe. In welchem Zusammenhang sie mit der richtigen Trennung von Bioabfällen stehen, können sich Interessierte neben weiteren Tipps im Umgang mit der Biotonne auf www.biokönner.de ansehen.

Das Projekt „Biokönner“ wurde finanziell gefördert durch den Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Würzburg.