Auch in diesem Herbst werden wieder Agrarfolien und Pflanzenschutzmittelverpackungen gesammelt. Die Aktion findet vom 9. bis 11. November im Kompostwerk Klosterforst statt und richtet sich ausschließlich an landwirtschaftliche Betriebe. Angenommen werden die Abfälle an diesen drei Tagen von 9 bis 17 Uhr. Organisiert wird die Sammlung von den Rücknahmesystemen Erde und Pamira, heißt es in einer Pressemitteilung der Kommunalen Abfallwirtschaft.

Die Erntekunststoffe können in vier Fraktionen angeliefert werden. Zur ersten Fraktion zählen Silo-Abdeckfolien, Silo-Unterziehfolien sowie Silo-Folienschläuche. In die Fraktion Zwei werden Stretch- bzw. Wickelfolien und Netzersatzfolien von Silageballen gezählt. Als dritte Fraktion können auch Ballennetze abgegeben werden. Die Ballennetze sind bereits an der Betriebsstätte in separaten Säcken zu erfassen. Neu ist seit 2021, dass als vierte Fraktion auch Pressengarne aus Kunststoff angenommen werden. Auch hier gilt: Pressengarne bereits an der Betriebsstätte in separaten Säcken erfassen. Diese vier Fraktionen müssen getrennt voneinander besenrein und frei von Fremdstoffen sein. Außerdem dürfen Folien nicht länger als drei Meter am Stück sein und müssen fest gebündelt angeliefert werden.

Aus dem Obst- und Weinbau werden bei der Sammlung auch wieder Pheromon-Dispenser kostenfrei angenommen.

Der erste Kubikmeter (entsprechen 250 Kilogramm) von Erntekunststoffen kann ohne eine Kostenberechnung abgegeben werden (=Freimenge). Für größere Mengen wird – nach Abzug der Freimenge – eine Gebühr von 116,30 Euro/Tonne erhoben. Alle Mengen werden am Kompostwerk eingewogen. Die Gebühr kann sofort gezahlt werden. Alternativ ist eine Überweisung möglich.  Schließen sich mehrere Abfallerzeuger zu einer gemeinsamen Lieferung zusammen, so kann die Freimenge von 250 Kilogramm je Erzeuger abgezogen werden. Voraussetzung ist eine von allen Abfallerzeugern ausgefüllte und unterschriebene Anlieferliste. Diese Liste gibt es zum Herunterladen unter https://www.abfallwelt.de/abfaelle/kunststoffabfaelle/folien-und-hohlkoerper/.

Alle Verpackungen für Pflanzenschutzmittel müssen für das Rücknahmesystem Pamira restentleert, sorgfältig ausgespült, offen, trocken und innen und außen sauber sein. Die Verschlussdeckel werden separat angenommen. Behälter mit einem Volumen von über 50 Liter müssen mittig durchtrennt sein. Es werden auch von Pamira lizensierte volumenflexible Verpackungen wie Säcke, Beutel und Schachteln aus Kunststoff und Papier angenommen. Die Annahme dieser Verpackungen ist mengenunabhängig und kostenfrei.

Weitere Informationen zu dieser Sammlung sowie zu den Annahmebedingungen gibt es für die Erntekunststoffe unter www.erde-recycling.de sowie für Pflanzenschutzverpackungen unter www.pamira.de. Darüber hinaus hilft auch der Abfallberater am Landratsamt Kitzingen weiter: Tel.: (09321) 9281234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.