Für das Jahr 2016 nimmt sich die Gemeinde Abtswind einiges vor. Das zeigte sich bei der Beratung der Investitionen für 2016 im Gemeinderat, die Bürgermeister Jürgen Schulz in der Ratssitzung auf der Tagesordnung hatte.

Da ist zum einen der Bau der Verbindungsstraße von Abtswind in Richtung der Schnellstraße B 286 und damit nach Wiesentheid, die kommendes Jahr starten soll. Zum anderen will die Kommune die Erweiterung der Siedlung „Röthlein“ forcieren, wo im ersten Teil des neuen Baugebiets 15 Plätze erschlossen werden.

Ein großer Brocken wird zudem die Sanierung des Rathauses sein, die Bürgermeister Schulz und die Räte kommendes Jahr angehen wollen. Einiges mehr als die zunächst anvisierten 200 000 Euro wird es kosten, um das 1750 errichtete, denkmalgeschützte Haus innen und außen weiter auf Vordermann zu bringen, schätzte Bürgermeister Schulz. Die zuständigen Planer sollen in der nächsten Ratssitzung im Januar den Stand der Dinge erläutern, hieß es.

Außerdem wollen die Räte die bereits seit längerem angedachte Sanierung des Hauses des Gastes angehen. Bei ersten Überlegungen dazu stand eine halbe Million Euro im Raum, die in das über 40 Jahre alte Mehrzweckgebäude der Kommune investiert werden soll. Die Gemeinde strebt ein Konzept an, im Haushalt für 2016 wird Geld dafür eingestellt.

Auch sprachen die Räte einige eher kleinere Verbesserungen an, wie etwa das Rondell am Frankenblick. Auf dem idyllischen Aussichtspunkt hoch über Abtswind soll der Boden neu gepflastert werden, zudem könnte man eine neue Sitzgruppe dort aufstellen. Im Friedhof will die Gemeinde die Möglichkeit von Urnenbestattungen schaffen. An einem zur Kirchenburg gehörenden Gebäude, das die Kommune erworben hat, wird das Dach renoviert. Außerdem steht 2016 wieder die turnusgemäße Befahrung der Ortskanäle mit Kameras an. Eventuelle Ausbesserungen gilt es im Etat ebenso zu berücksichtigen, wie auch den Bau eines zusätzlichen Gehwegs in der Ebracher Gasse.