Zunächst konnte ein 43-Jähriger aus dem Raum Köln gegen 22.30 Uhr offensichtlich nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf einen vorausfahrenden Pkw mit Anhänger eines 41-Jährigen aus Hamburg auf. Dabei wurde sowohl der auffahrende Wagen als auch der Anhänger stark beschädigt, die Insassen kamen fast alle mit dem Schrecken davon, ein Pkw-Fahrer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Im weiteren Verlauf passierte das gleiche Missgeschick im sich aufbauenden Stau offensichtlich dem 36-jährigen Fahrer eines Gliederzuges aus dem Landkreis Freising, der den vor sich langsamer werdenden Lkw mit Anhänger eines 43-Jährigen aus Nürnberg zu spät bemerkte und in das Heck des Anhängers krachte.
Auch hier wurde zum Glück niemand verletzt, aber beide Fahrzeuge wurden so beschädigt, dass die Fahrbahn total blockiert war und die Autobahn komplett gesperrt werden musste.

Einer der beiden Lastzüge hatte Gefahrgut geladen, das aber offensichtlich den Aufprall unversehrt überstand. Dies wurde sicherheitshalber durch Fachkräfte des Gefahrguttrupps der Würzburger Verkehrspolizei und der Feuerwehr überprüft; erst dann konnte mit der Bergung begonnen werden. Zu dem entstandenen Sachschaden können momentan noch kein Angaben gemacht werden.

Die Autobahn 3 war bis kurz nach 3 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Es hatte sich zeitweise ein Rückstau von etwa sechs Kilometern gebildet. pol