5000 Euro hat die Schildkröten-Auffangstation in Hoheim beim Teamwettbewerb „Connected to Care“ des Chemieunternehmens BASF gewonnen.

Wie es in einer Mitteilung aus Hoheim heißt, hat das Unternehmen in seinem Jubiläumsjahr 150 gemeinnützige Projekte weltweit mit einer Gesamtsumme von 700 000 Euro gefördert. BASF-Mitarbeiter konnten Projektideen für den Wettbewerb einreichen und über ihr Lieblingsprojekt abstimmen.

„Die Landschildkröten-Auffangstation Kitzingen ist einer der Gewinner und wird mit einem Preisgeld von 5000 Euro unterstützt“, teilt Vorstand Sandra Malguth mit. Von diesem Geld könne das lang ersehnte und nötige Gewächshaus mit kompletter Ausstattung für insgesamt 25 Tiere errichtet werden.

Der Verein habe jetzt knapp ein Jahr Zeit, um mit der Umsetzung zu beginnen. Betreut werde das Projekt unter anderem von dem Teammitglied und Fachtierarzt für Reptilien, Tobias Friz. Dieser war jahrelang Tierarzt der Reptilien-Auffangstation in München, der größten ihrer Art in Europa.

Ausschlaggebend für die Zuteilung des Geldes seien die hohen behördlichen und medizinischen Auflagen gewesen, durch die dem Verein Kosten entstehen. Das mache es schwer, Rücklagen für den Ausbau und Umbau der Gehege zu bilden. Mit den 5000 Euro rücke jetzt eine Umsetzung der Pläne näher, heißt es in der Mitteilung.