Mit einer symbolträchtigen Aktion weisen Bayerns Friseure an diesem Freitag, 22. Januar, auf ihre prekäre Situation hin. Die Friseursalons werden 24 Stunden hell erleuchtet sein.

„Wir lassen das Licht an“, lautet die Aktion von Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Von Freitag, 8 Uhr, bis Samstag, 8 Uhr, machen die bayerischen Friseure – auch im Landkreis Kitzingen – damit auf sich aufmerksam. „Wir wollen 24 Stunden sichtbar bleiben und geben nicht auf“, so Petra Zander. Jeder Friseur in Bayern ist aufgerufen sich an der Aktion vom Landesinnungsverband zu beteiligen.

„Für Unternehmer im Friseurhandwerk sehen die aktuellen Programme letztlich keine Hilfe für ein würdiges Überleben in der Krise vor. Ihnen bleibt als bisher erfolgreiche Macher nur die Grundsicherung als Rettungsanker“, so beschreibt Zander die Situation in einer Pressemitteilung. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Wir haben seit fünf Wochen geschlossen und noch keinen Cent erhalten.“

Im Moment arbeiten die Friseure in Bayern auf eine Öffnung ihrer Salons am 15. Februar hin.