Insgesamt wurden 219 Nutzkälber beim Markt des Rinderzuchtverbandes Franken in der Frankenhalle Dettelbach aufgetrieben, nahezu alle, nämlich 218, wurden versteigert, heißt es in einer Pressemitteilung des Rinderzuchtverbandes.

Die Unsicherheiten am Schlachtviehmarkt, durch die Afrikanische Schweinepest und die Einschränkungen im Zuge der Corona-Schutzmaßnamen, bewirkten einen weiteren Rückgang der Kälberpreise.

Die durchschnittlich 90 Kilogramm schweren männlichen Fleckviehkälber zur Mast erzielten einen Kilopreis von 4,25 Euro (4,70 Euro inklusive Mehrwertsteuer).

Gut entwickelte männliche Fleckviehkälber (25 Prozent Beste) konnten im Schnitt 4,62 Euro (5,12 Euro inkl. MwSt.) erlösen. Das 80-Kilo-Kalb lag somit bei einem Orientierungspreis von 4,95 Euro inkl. MwSt.;

Zu junge und zu leichte Kälber finden weiterhin nur schwer einen Käufer. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die Kälber zum Markt mindestens 70, besser 75 Kilogramm, wiegen.

Die sechs verkauften Gelbviehkälber mit einem Gewicht von 105 Kilogramm konnten zu einem Kilopreis von 3,15 Euro (3,49 Euro inkl. MwSt.) abgesetzt werden. Die Holstein-Kreuzungskälber erlösten bei 80 Kilogramm einen Kilopreis von 2,17 Euro (2,40 Euro inkl. MwSt.).

Nach wie vor müssen Kälber, die kein dem Alter entsprechendes Gewicht haben, deutliche Preisabschläge hinnehmen.

Die zwölf weiblichen Kälber zur Weitermast konnten alle verkauft werden. Sie erlösten im Mittel 2,77 Euro (3,07 Euro inkl. MwSt.). Das 86 Kilo schwere Durchschnittskalb erzielte 238 Euro (263 Euro inkl. MwSt.).

Der nächste Zuchtviehmarkt mit Nutzkälbern findet am 17. November statt, der nächste Nutzkälbermarkt am 8. Dezember.