Die Erschließung des Gewerbegebiets Inno-Park östlich von Geiselwind schreitet voran. Bürgermeister Ernst Nickel ist mit den Arbeiten wie auch der Nachfrage von bauwilligen Firmen sehr zufrieden, wie er in Bürgerversammlungen immer wieder kund tut, die dieser Tage in den Ortsteilen über die Bühne gehen. Ein „Meilenstein in die Zukunft Geiselwinds“ sei das rund 20 Hektar große Areal, das Gewerbe zur Ansiedlung anlocken soll. Sowohl einheimische, als auch auswärtige Firmen, hätten sich bereits nach Flächen dort erkundigt. Immer wieder gingen Anfragen im Rathaus ein, sagte er im Gemeinderat.

Im Februar wurde die Erschließung mit dem symbolischen Spatenstich begonnen, erste Kanäle, Leitungen und Straßen sind bereits entstanden. In seiner Sitzung vergab der Gemeinderat nun die Arbeiten zur Beleuchtung des ersten Teilstücks. Die Gemeinde entschloss sich dabei zur Anschaffung von 21 modernen LED-Leuchten, anstelle der bisherigen Leuchtdioden. Zwar seien die LED-Leuchten von der Anschaffung her teurer, sie machen sich aber auf längere Sicht bezahlt, weil sie weniger Strom verbrauchen und weniger Wartung benötigten, rechnete Bürgermeister Nickel vor. Vergleiche man die Kosten über 30 Jahre hinweg, entstünde bei den 21 Lampen eine Ersparnis von insgesamt rund 22 000 Euro. Die Lampen können einzeln geschaltet werden und sollen nur an genutzten Grundstücken leuchten, wurde festgelegt. Die Gemeinderäte stimmten dem Angebot der Firma Bayernwerk AG zu Kauf und Installation der LED-Lampen für 58 000 Euro zu.

Jugend- und Seniorenbeauftragte

Im Gemeinderat wurde auch die Besetzung der fünf Ausschüsse festgelegt. Es besteht wie bisher ein Haupt- und Finanzausschuss, ein Land- und Forstausschuss, ein Bau-, Grundstücks- und Umweltausschuss, ein Kulturausschuss, sowie eine Instanz zur Rechnungsprüfung. Außerdem wurde ein Arbeitskreis gebildet, der Geiselwind in der Projektgruppe Kommunale Allianz vertritt. Zum neuen Jugendbeauftragten bestimmte der Rat Moritz Strohofer, für die Senioren ist künftig Pauline Felber zusammen mit Maria Wendel und Maria Rückel zuständig.