Ein großes Dankeschön für die vielen ehrenamtlichen Helfer gab es von Volkachs Bürgermeister Peter Kornell beim Ferienpass-Helferfest im Schelfenhaus. Sie alle hätten die vergangene Ferienpass-Saison tatkräftig unterstützt und sich viel Zeit für die Kinder genommen.

Ein besonders großes Lob ging an den ausgeschiedenen Ferienpass-Referenten Helmar Hartner, der die Aktion 18 Jahre lang begleitet und ihr neue Impulse vermittelt hatte. Mit einem Präsent würdigte Kornell das unermüdliche Engagement Hartners, Blumen gab es für Hartners Ehefrau Maria. Als Nachfolger Hartners stellte der Stadtchef Ulrich Hoffmann vor, der sich als Sozialreferent für Jugend, Familie und Soziales künftig um den Ferienpass kümmert.

Bei einem Umtrunk im Schelfenhaus würdigte Kornell die Unterstützung zahlreicher Eltern, ohne deren Bereitschaft die Vielfalt des Programms nicht möglich gewesen wäre. Auch den Sachbearbeitern der Stadt, allen voran Margit Krämer und Karin Kraus, und den ehrenamtlichen Mitstreitern von Vereinen und Organisationen galt sein Dank.

Ulrich Hoffmann nannte einige Details zum 36. Ferienpass der Stadt. 66 Veranstaltungsangebote mit einem „abwechslungsreichen, ausgewogenen und umfangreichen Programm“ seien es gewesen. Weniger Nachfragen hatte es bei den größeren Fahrten gegeben. Deshalb mussten die Fahrten ins Legoland und den Zoo abgesagt werden. Erfreulichen Zuspruch fanden dagegen die Aktionen vor Ort und in der näheren Umgebung.

Insgesamt waren 667 Ferienpässe von der Stadt verkauft worden. 873 Kinder hatten davon Gebrauch gemacht, mehr als im vergangenen Jahr. Einbußen hatte es nur bei den Schwimmbadbesuchen gegeben. Zukünftig hoffe er wieder auf zahlreiche Helfer und viele Ideen. Die Werbung dafür beginne schon heute Abend.

Helmar Hartner erinnerte an den Beginn des Volkacher Ferienpasses 1979, einer der ersten im Landkreis Kitzingen, mit Altbürgermeister Karl Andreas Schlier als Ferienpassreferent. Die Veranstaltung bewährte sich, immer mehr Kinder begeisterten sich für die Angebote. Damals boomten auch die großen Fahrten, führte er beispielsweise den Ausflug ins Freizeitland Geiselwind mit 160 Kindern an.

Von sieben Veranstaltungen zu Beginn entwickelte sich der Ferienpass bis 1995 auf 35 Aktivitäten. Nach Dieter Söllner, der den Posten des FP-Referenten drei Jahre inne hatte, übernahm Hartner das Amt. Freilich sei die Suche nach geeigneten Helfern immer problematisch gewesen. Doch solle man sich bewusst machen, dass das Ferienpass-Angebot keine verpflichtende Dienstleistung der Stadt sei. Ohne treue Helfer sei die Aktion in dieser Form nicht mehr denkbar.