Der Umgang mit sterbenden Menschen, der enge Kontakt zu Patienten und der richtige Einsatz des erlernten Fachwissens – der Beruf des Gesundheit- und Krankenpflegers ist vielfältig und alles andere als einfach. Das betonte auch Schulleiter Günter Weidt, der bei der Examensfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege seinem „Nachwuchs“ die begehrte Urkunde überreichte.

„Sie sind jetzt Botschafter der Menschlichkeit“, verdeutlichte der Medizinaldirektor Dr. Rainer Schua in Anspielung auf den neuen Unicef-Botschafter Dirk Nowitzki. Durch die alternde Gesellschaft sei der Beruf des Krankenpflegers auch in Zukunft sehr gefragt und angesehen. Schua betonte aber auch, dass sich die Absolventen stetig fortbilden müssen, da die Medizin einem ständigen Wandel ausgesetzt sei.

Landrätin Tamara Bischof gratulierte den zehn Frauen und drei Männern und sprach ihnen ihren größten Respekt aus. Denn der Beruf sei aufgrund seiner Vielfalt sehr anspruchsvoll und nicht für jeden geeignet. Da dieses Jahr nur eine Stelle in der Klinik Kitzinger Land zu Verfügung steht, wünschte sie den anderen zwölf Absolventen viel Erfolg bei der Stellensuche. Für die Facebook-Seite, die der Jahrgang selbstständig errichtet hatte, gab es seitens des Landratamts eine Finanzspritze von 500 Euro.

Die Jahrgangsbeste Eva-Heidi Rumpel bedankte sich in ihrer Schlussrede bei der Klinik und den Lehrern. Die gesamte Klasse, die sich während der Ausbildung von sechs Mitschülern trennen musste, habe drei anstrengende aber schöne Jahre während der Ausbildung gehabt. Obwohl die Alterskluft der Absolventen von 19 bis 52 Jahren reichte, habe der Kurs 45 gut zusammengehalten. Nur eine Schülerin muss die Prüfung wiederholen.

Die Absolventen: Simon Brückner (Kitzingen), Denise Ernst (Wiesentheid), Carina Gill (Münnerstadt), Anna-Maria Götz (Kitzingen), Irina Kaiser (Gochsheim), Peter Kieser (Schwarzach), Olga Kurz (Kitzingen), Enxhi Liko (Kitzingen), Nathalie-Alexandra Nuss (Wiesentheid), Jennifer Ries (Volkach), Stefanie Rudolf (Seinsheim), Eva-Heidi Rumpel (Bergtheim) und Jean-Marie Schubert (Ippesheim).