„Kleinlangheim und Ortsteile – für alle der richtige Ort“, das ist das Leitbild für die Dorferneuerung. Mit der jetzt erfolgten Anordnung der umfassenden Dorferneuerung für Kleinlangheim mit Atzhausen und Stephansberg sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, dass die Ortschaften in den Genuss von Fördermitteln für die Altorte kommen können, teilt das Amt für Ländliche Entwicklung und die Gemeinde mit.

Über einen Zeitraum von etwa zwölf Jahren ist ein Fördervolumen von 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Damit können die Altorte fit für die Zukunft gemacht werden, so die Mitteilung außerdem. Es profitiere nicht nur die Kommune, sondern zusätzlich auch Bürger, die ihre Häuser sanieren wollen.

Baudirektor Johannes Krüger, Sachgebietsleiter am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), überreichte Bürgermeisterin Gerlinde Stier Karten mit den Fördergebieten. Wer in diesen Gebieten Anwesen hat, kann Anträge für private Maßnahmen stellen. Gerlinde Stier und Johannes Krüger erhoffen sich eine rege Beteiligung der privaten Eigentümer, die bis zu 30 Prozent der Nettokosten als Zuschuss bekommen können.

Als nächstes muss die Anordnung offiziell ausliegen. Dann wird ein Vorstand der Teilnehmergemeinschaft gewählt und es werden die Maßnahmen in den Ortsteilen geplant und umgesetzt. Die Bürgermeisterin setzt auf die Unterstützung und die rege Mitarbeit der Bürger bei der Dorferneuerung.

Für Haidt ist eine einfache Dorferneuerung mit einem gesonderten Budget in Aussicht gestellt worden; der Förderzeitraum beträgt hier sechs Jahre.