• Unfall auf A9 bei Münchberg in Oberfranken
  • 14 Fahrzeuge in Massenkollision verwickelt
  • Acht Menschen erleiden Verletzungen
  • Rettungshubschrauber vor Ort
  • Zeitweise Stau von rund 15 Kilometern

Acht Menschen bei Massen-Unfall auf A9 verletzt: 14 verunglückte Fahrzeuge sowie acht verletzte Menschen - so lautet die Bilanz nach einer Unfall-Serie auf der Autobahn in Oberfranken. Wie konnte es dazu kommen?

Stau auf A9 bei Münchberg - Serie von vier Unfällen

Ein Lkw hatte zuvor eine Panne erlitten und stand auf dem Standstreifen, berichtet Horst Thiemt von der Verkehrspolizei Hof. Die rechte Fahrspur wurde abgesperrt und es bildete sich ein kleinerer Stau.

Gegen 14.20 Uhr krachte es dann zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Münchberg-Nord in der sogenannten "Münchberger Senke": Zuerst fuhr ein Auto in ein weiteres Fahrzeug. Das löste eine Kettenreaktion aus. Es folgten vier weitere - teils heftige - Auffahrunfälle mit insgesamt 14 Fahrzeugen, acht Menschen erlitten Verletzungen.

Zum Zeitpunkt der Unfälle herrschte schlechtes Wetter. Die Polizei spricht von schlechter Sicht und starkem Regen.

Rettungshubschrauber wird zu Autobahn gerufen

Die Unfallstelle erstreckte sich auf rund 400 Meter, ein Wagen wurde durch den Aufprall auf die Seite geworfen. Laut Polizei mussten einige Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Ein Rettungshubschrauber flog zum Unfallort auf der A9. Die Polizei, die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst waren mit mehr als zehn Fahrzeugen vor Ort. Nach dem Unfall staute sich der Verkehr auf etwa 15 Kilometer. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro.

Bis Oktober 2020 wird die A9 immer wieder wegen einer neuen Großbaustelle gesperrt werden - teilweise oder auch mal ganze Richtungsfahrbahnen. Das erwartet die Autofahrer ab sofort.