Am Samstagvormittag um 09.15 Uhr geriet der Fahrer eines dunklen Renault Megane aus dem Zulassungsbereich Sömmerda auf der Fahrbahn in Richtung Chemnitz kurz nach der Anschlussstelle Hof-Töpen ins Schleudern und krachte in die Mittelschutzplanke. Der Renault kam stark beschädigt auf der linken Spur zum Stehen und war in der Folge nicht mehr fahrbereit. Zu dessen Bergung musste ein Abschleppdienst an die Unfallörtlichkeit beordert werden, wie die Verkehrspolizei aus Hof am Sonntag berichtet.

A71: Polizei sucht nach Verursacher

Die beiden Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Den entstandenen Sachschaden am Fahrzeug und an der Mittelschutzplanke schätzt die Polizei auf insgesamt knapp 10 Tausend Euro. Unfallursächlich dürfte das grobe Fehlverhalten vom Führer eines silbernen VW Passats sein. Dieser wäre im Vorfeld dem auf der linken Spur befindlichen Renault Megane dicht aufgefahren. Der Passatfahrer habe dann eine Lücke zwischen zwei auf der rechten Spur fahrenden Lkw genutzt um den Renault rechts zu überholen.

Wieder zurück auf der linken Spur und nun vor dem Renault bremste der Passatfahrer angeblich stark und ohne Grund ab. Der 44-jährige Renaultfahrer aus Thüringen hätte dann - um ein Auffahren zu verhindern - eine Vollbremsung eingeleitet und wie eingangs beschrieben die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Zu einer Berührung mit dem dann davonfahrenden, silbernen Passat kam es nicht. Die beiden Insassen vom Renault konnten sich situationsbedingt nicht das Kennzeichen vom Passat einprägen.

Zeugen und Kennzeichen gesucht

Die Verkehrspolizeiinspektion Hof sucht nun Zeugen, welche sachdienliche Angaben zum Unfallhergang und insbesondere zum Kennzeichen vom Passat machen können. Diese werden gebeten sich unter Telefonnumer 09281/704-803 mit der Verkehrspolizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.