Am Dienstag (12. Oktober 2021) betankte eine 61-jährige Frau aus Berlin ihr Auto für 54 Euro an der Rastanlage Frankenwald-West in Berg an der A9.  Anschließend ging sie zur Kasse, ohne allerdings einen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zusätzlich wollte sie sich eine Brotzeit kaufen. 

Die Kassiererin bat die Frau darum, eine Maske aufzusetzen, da sie ihr sonst keine Brotzeit verkaufen könne. Die 61-Jährige gab daraufhin an, ein Attest zu haben und keinen Mund-Nasen-Schutz tragen zu müssen - vorweisen konnten sie diesen allerdings nicht. 

Dreist: 61-Jährige zahlt Sprit-Rechnung an Rastplatz nicht, weil sie keine Maske tragen will

Da sie keine Brotzeit verkauft bekam, erklärte die Berlinerin, dass sie die offene Sprit-Rechnung von 54 Euro nicht zahlen werde und verließ die Rastanlage. Die Kassiererin alarmiert daraufhin die Polizei, welche die 61-Jährige wenig später auf Höhe von Helmbrechts anhalten und kontrollieren konnten. Bereits zu Beginn der Kontrolle schrie die Frau die Beamten an. Erst nach gutem Zureden händigte sie erforderliche Dokumente aus, wie die Verkehrspolizeiinspektion Hof am Mittwoch (13. Oktober 2021) berichtet.

Ihr angebliches Attest konnte sie auch den Polizisten nicht vorweisen. Neben einer Strafanzeige wegen des Tankbetruges, ergeht gegen die Frau eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach der Infektionsschutzverordnung.