In der Nacht vom 31. März zum 1. April kam es in Oberfranken im Kreis Hof zu mehreren Unfällen. Grund dafür waren die bei Regen und schneebedeckten Fahrbahnen nicht angepassten Geschwindigkeiten, so die Verkehrspolizei Hof.

Ein in der Schweiz lebender Deutscher kam Donnerstagabend auf der A9 bei Berg mit seinem Auto ins Schleudern. Er schrammte infolgedessen an der Mittelschutzplanke entlang, dabei entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro.

In den frühen Morgenstunden verlor ein weiterer Autofahrer auf der A9 die Kontrolle über seinen Wagen, prallte gegen die Mittelschutzplanke und blieb quer zur Fahrbahn liegen. An seinem Auto entstand ein Schaden von rund 13.000 Euro.

Auf der A93 war eine 23-Jährige ebenfalls zu schnell mit ihrem Wagen unterwegs und kam aufgrund von Schneeglätte von der Fahrbahn ab. Sie überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin erlitt dabei leichte Verletzungen.

Ebenfalls auf der A93 verlor ein Fahrer aus Oberbayern die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zwei mal gegen die rechte Schutzplanke. Es entstand ein Schade von rund 10.000 Euro.

Auf der B173 in Fahrtrichtung Köditz blieben an einer Steigung mehrere Fahrzeuge aufgrund glatter Fahrbahn stecken. Ein Lkw-Fahrer, der auf die Situation aufmerksam wurde, wollte mit langsamer Geschwindigkeit an den Fahrzeugen vorbeifahren. Dazu wechselte er auf die Gegenfahrspur. Auch er fuhr sich fest und blieb mit seinem Lkw liegen. Somit war die B173 für etwa eine Stunde komplett gesperrt, berichtet die Hofer Polizei.

Ein Unfall ereignete sich auf der B2 bei Töpen. Gegen 06.55 Uhr befuhr dort ein Lkw zirka 400 Meter vor der Einfahrt Hohendorf die B2. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse reduzierte der Lkw-Fahrer sein Tempo auf Schrittgeschwindigkeit. Eine 58-jährige Audi-Fahrerin setzte aus diesem Grund zum Überholen an. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Fiat Punto. Es kam zur Kollision. Insgesamt wurden vier Personen leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 28.000 Euro.