Statt eines Bürgerworkshops, wie ursprünglich geplant, hat die Stadt Helmbrechts im Januar um schriftliche Vorschläge zur Gestaltung der Freifläche an der Alten Weberei gebeten: Dabei wurden über 40 Anregungen eingereicht. Die eingegangenen Ideen wurden im Stadtbauamt gesammelt und an das zuständige Architekturbüro, DIE HALLE aus Hof, weitergegeben. Nun hat Architektin Kathrin Buchta-Kost den Stand der Planungen sowie die eingegangenen Vorschläge in einem Gespräch mit Bürgermeister Stefan Pöhlmann und Bauamtsleiter Manuel Thieroff erläutert. Die Pläne sollen am 20. Mai dem Helmbrechtser Stadtrat vorgestellt werden.

Bisher wurde ein grober Rahmen für die Gestaltung der Freifläche durch die Mitglieder des Stadtrates festgelegt, der einen sogenannten Terrassengarten mit Spielplatz, Eventfläche und Sitzgelegenheiten beinhaltet. Die dazu eingereichten Ideen aus der Bevölkerung waren sehr vielfältig und reichten von verschiedenen Varianten an Sitzmöbeln hin zu Wünschen nach einer Kletterwand. Bei den Jugendlichen, die sich über den Jugendstadtrat oder den Jugendtreff PUR beteiligten, war vor allem die Errichtung eines Klettergerüstes, einer Kletterwand oder Ähnlichem ein wichtiges Thema. Auch der ökologische Gedanke bei der Verwendung von Wasser war den Jugendlichen wichtig, so kam beispielsweise der Vorschlag Regenwasser mithilfe einer Zisterne nutzbar zu machen. Beides wurde auch von Architektin Buchta-Kost entsprechend berücksichtigt.

Alte Weberei in Helmbrechts: Bau soll schon bald beginnen

Bürgermeister Stefan Pöhlmann lobte das gezeigte Engagement und bedankte sich ausdrücklich für die rege Beteiligung und die guten Ideen: „Die Alte Weberei ist ein wichtiger und zentraler Ort in Helmbrechts, der Viele interessiert und bewegt, das zeigt sich an den vielen eingereichten Vorschlägen.“ Es wurden nicht nur schriftliche Vorschläge geäußert, sondern sogar zwei Modelle angefertigt und abgegeben, die Varianten zur Gestaltung aufzeigen. Eines von einer Helmbrechtser Familie das andere von den Kindern des Kinderhorts.

Nun geht es an die Vorbereitungen, um die Pläne noch in diesem Jahr umzusetzen. Sobald der Stadtrat die Planungen beschlossen hat, beginnt das Stadtbauamt zusammen mit dem Architekturbüro mit der Ausschreibung der auszuführenden Arbeiten. Geplant ist der Beginn der Arbeiten für den Spätsommer dieses Jahres.