Auf der A9 hat sich am Sonntagnachmittag (2. Januar 2022) ein schwerer Unfall ereignet. Laut Angaben der Polizei zufolge krachte etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Münchberg-Nord in Oberfranken ein Auto in einen Milchlaster. Die Autobahn war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Eine 53 Jahre alte Autofahrerin war gegen 14.30 Uhr zusammen mit ihrem Ehemann auf der A9 in Richtung Norden unterwegs, als sie kurz nach der Anschlussstelle Münchberg-Nord einen Milchlaster überholen wollte. Aus bislang ungeklärter Ursache touchierte die Fahrerin den Lkw beim Überholvorgang, woraufhin sich der Wagen überschlug. Das Auto landete schließlich auf dem linken Fahrstreifen auf dem Dach, wie die Polizei berichtet.

Unfall mit Milchlaster auf A9: Beifahrer schwebte nach Aufprall in Lebensgefahr

Durch den Aufprall zogen sich die Fahrerin und ihr Beifahrer schwerste Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte den 53-jährigen Ehemann der ebenfalls 53-jährigen Fahrerin in ein Krankenhaus. "Er schwebt derzeit in Lebensgefahr", hieß es im Polizeibericht.

Am Montag (3. Januar) teilten die Beamten mit, dass der Mann, der bei dem Crash Becken-, Schädel- und Hirnverletzungen erlitten hatte, außer Lebensgefahr sei. 

Der Fahrer des Milchlasters blieb unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. 

Für die Unfallaufnahme, Bergung des Fahrzeuges und Reinigung der Fahrbahn war die A9 in Richtung Berlin von 14.25 Uhr bis zirkla 18.30 Uhr voll gesperrt.