Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 86-jährigen Mann und eine 89-jährige Frau, die beide an schweren Vorerkrankungen litten und in einer stationären Einrichtung mit der Infektion gestorben sind. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf zwölf, wie das Landratsamt Haßberge am Mittwoch mitteilte. Landrat Wilhelm Schneider spricht den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus: "Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, Angehörigen und den Freunden der Verstorbenen."

Die Gesamtzahl der Personen, die im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet wurden, beläuft sich auf 930 (Stand: 25. November, 14.30 Uhr). 553 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 365 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Aktuell werden 19 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon vier auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 1682 Personen. Die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell bei 263,08 im Landkreis.

Die Polizei wird im Landkreis Haßberge in den nächsten Tagen verstärkt im öffentlichen Personennahverkehr kontrollieren, ob Fahrgäste Mund- und Nasenschutz an Haltestellen und Bahnhöfen sowie in Zügen und Bussen tragen. Denn: Nicht nur in den Beförderungsmitteln selbst, sondern auch an den Anlagen gilt die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Und das heißt: Wer im Landkreis Haßberge Bus oder Bahn fährt, sich an Bahn- oder Bussteigen oder am Fahrkartenautomat sowie in Unterstellhallen aufhält oder wer das Bahnhofsgebäude betritt, muss den Mund-Nasen-Schutz tragen.

Immer wieder kommt es nach der Mitteilung des Landratsamtes vor, dass insbesondere Schüler dieser Pflicht nicht nachkommen und ohne Mund-Nasen-Schutz nach dem Un-terricht eng zusammenstehen, wenn sie auf den Bus oder Zug warten. "Auch hier sind unbedingt die Abstandsregeln einzuhalten", appelliert der Leiter der Polizeiinspektion Haßfurt, Polizeirat Daniel Seeburg, an die Bürger. "Maske und Abstand sind das, was gegenseitig schützt." Wer gegen die geltenden Corona-Maßnahmen verstößt, muss mit einer Verwarnung, beziehungsweise sogar mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro rechnen.