In Unterfranken sind am Dienstagnachmittag innerhalb von dreieinhalb Stunden zwei Kinder bei Verkehrsunfällen schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Der erste Unfall ereignete sich kurz nach 15 Uhr auf der Staatsstraße 2271 bei Kitzingen. Dort war ein Zwölfjähriger mit seinem Fahrrad von Kitzingen in Richtung Hörblach unterwegs. Unmittelbar vor der Autobahnunterführung trat der Junge offenbar so fest in die Pedale, dass er mit seinem BMX-Rad auf der feuchten Straße ins Schleudern kam. Ein nachfolgender Autofahrer wich zwar noch auf die Linksabbiegerspur aus, allerdings erfasste das Auto das Fahrrad trotz einer Vollbremsung mit der rechten Front.

Beim Sturz vom Fahrrad zog sich der Zwölfjährige, der keinen Fahrradhelm getragen hatte, eine Schlüsselbeinfraktur und eine Gehirnerschütterung zu. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann in ein Krankenhaus nach Würzburg eingeliefert.
Dass die Verletzungen in diesem Fall nicht gravierender ausgefallen sind, ist auch darauf zurückzuführen, dass der Autofahrer mit langsamer Geschwindigkeit unterwegs war und noch sehr gut reagiert hatte.

Der zweite Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr im Rauhenebracher Ortsteil Theinheim. Dort war eine Siebenjährige aus einer Hofeinfahrt auf die Straße gerannt. Dort war ein Auto unterwegs, dessen 18 Jahre alter Fahrer noch vergeblich versuchte, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Das Kind prallte gegen den vorderen rechten Kotflügel des Fahrzeugs und brach sich dabei ein Bein. Das Mädchen wurde nach einer ersten notärztlichen Versorgung am Unfallort in ein Krankenhaus nach Bamberg gebracht.