Die Mädchen und Buben erlebten unter der Leitung von Kreisjugendpfleger Frank Kupfer-Mauder und Lisa-Marie Strasser "elf unvergessliche Tage in Israel", schreibt die Behörde. Schwerpunkt der Jugendbegegnung waren die acht Tage in Gastfamilien in Kiryat Motzkin, der Partnerstadt des Landkreises in Israel. Gastgeber waren die Familien des Jugendblasorchesters Kiryat Motzkin. Die Jugendlichen wurden "mit sehr viel Herzlichkeit und Wärme aufgenommen", heißt es.

Bei Haifa


Kiryat Motzkin ist eine Vorstadt von Haifa und liegt im Norden von Israel an der Mittelmeerküste. Während des achttägigen Aufenthaltes in Kiryat Motzkin wurde der deutsch-israelischen Jugendaustauschgruppe ein umfangreiches Programm geboten. Die Besucher aus dem Landkreis Haßberge sahen Haifa mit den Bahai-Gärten, die alte Stadt von Akko, die christlichen Stätten am See Genezareth, die Felsenhöhlen von Rosh Hanikra und die Jordan-Quelle Banias. Bei den Ausflügen in den Norden Israels und auf die Golanhöhen wurde die politische Situation zu den Nachbarländern Libanon und Syrien diskutiert.

Höhepunkt


Höhepunkt war ein Ausflug nach Jerusalem. In der Stadt treffen die drei großen monotheistischen Weltreligionen aufeinander (Christentum, Judentum und Islam) - nicht immer nur friedlich. Bei einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wurde das Thema Holocaust bearbeitet und der Opfer der Shoa gedacht. Gerade an diesem Ort wurde klar, wie wichtig die internationale Jugendbegegnung zwischen Israel und Deutschland ist, schreibt das Landratsamt in Haßfurt.

Der Kreisjugendring und die Kommunale Jugendarbeit werden die Jugendbegegnung intensiv fortsetzen. Die Planungen für den Besuch einer israelischen Jugendgruppe im nächsten Jahr haben bereits begonnen. Nähere Informationen zur Jugendbegegnung mit Israel erteilt Frank Kupfer-Mauder, erreichbar unter Telefon 09521/610146.