"Könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen?" Es ist ein stiller Dienst, der in der Hospizarbeit geleistet wird. Das erfuhren die Frauen in Zeil bei einem Gespräch mit der Sterbebegleiterin Traudl Schulz.

Sterben und Tod standen im Mittelpunkt ihres Vortrags, zu dem der Krankenhaus-Besuchsdienst, in Zusammenarbeit mit dem katholischen Frauenbund, in den Zeiler Pfarrsaal eingeladen hatte. Traudl Schulz berichtete von der Hospizarbeit der Malteser im Landkreis, und es war ein berührender Einblick in eine Arbeit, die eher als stiller Dienst bezeichnet werden kann.

Traudl Schulz erklärte, dass sie beruflich 40 Jahre lang im Kindergarten kleine Menschen aufs Leben vorbereitet und begleitet habe.