Mit der Abschlussprüfung und anschließender Zeugnisübergabe in Hofheim fand die Ausbildung von Maschinisten im Inspektionsbezirk II der Feuerwehren im Landkreis Haßberge ihren Abschluss. Beteiligt waren die Feuerwehren im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim und des Marktes Maroldsweisach. Um die Belastung durch den insgesamt 36 Stunden dauernden Lehrgang zu verringern, trafen sich die Teilnehmer laut einer Mitteilung des Feuerwehrverbandes bereits Mitte Februar und planten den Ablauf über mehrere Wochen.


Umfangreiches Pensum

Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alfred Hauck lernten die Teilnehmer die Aufgaben des Maschinisten kennen und wurden in die verschiedenen Feuerlöschkreiselpumpen eingewiesen und dafür ausgebildet. Aber auch alle weiteren kraftbetriebenen Geräte wie Stromerzeuger sowie die Unfallverhütungsvorschriften waren Teil der Ausbildung.
Ebenso lernten die Teilnehmer neben der richtigen Wartung und Pflege der Geräte die Grundlagen vom Straßenverkehrsrecht und die damit verbundene Absicherung der Einsatzfahrzeuge sowie die verschiedenen Formen der Löschwasserentnahmestellen und Hydranten kennen.


Realistische Bedingungen

Eine größere Unterrichtseinheit fand in Friesenhausen statt. Hier wurde eine lange Schlauchleitung mit einigem Höhenunterschied aufgebaut, was den Einsatz einer Verstärkerpumpe nötig machte.
Ein großer Vorteil dieser standortnahen Ausbildung ist laut Mitteilung der Feuerwehren, dass die Teilnehmer mit den Geräten arbeiten, die sie auch tatsächlich in ihren Einheiten vorfinden. Neben erst kürzlich beschafften neuen Feuerlöschpumpen sind in vereinzelten Wehren auch Modelle mit weit über 50 Jahren zu finden. Vorrichtungen wie an Geräten der neueren Generation, zum Beispiel Elektrostarter, sind hier nicht zu finden. Umso wichtiger ist es dann auch, diese Geräte vernünftig bedienen und betreiben können und ohne die technischen Hilfsmittel der heutigen Zeit zurecht zu kommen.
Die 17 Teilnehmer des Lehrgangs stammten aus den Feuerwehren Goßmannsdorf, Kleinmünster, Burgpreppach, Gemeinfeld, Mechenried und Ermershausen. Sie trafen sich zentral in Goßmannsdorf und Hofheim zu den Ausbildungen.


Zum 20. Mal

Der Ausbildungsleiter Alfred Hauck wurde dabei von seinem Kreisbrandmeister-Kollegen Klaus Oster sowie Johannes Hauck und Kreisbrandinspektor Peter Hegemann unterstützt. Hauck führte diese Ausbildung nun schon zum 20. Mal durch und hat damit in den vergangenen 17 Jahren bereits weit über 250 Maschinisten im Inspektionsbezirk II ausgebildet. red