So kalt ist das Mainwasser im Sommer nicht. So dreckig auch nicht. Trotzdem wagen sich nur wenige in den Fluss. Dieter Stecher (Technischer Leiter der Wasserwacht Kreis Haßberge) sieht nur selten ein paar Schwimmer im Haßfurter Main, auf der Höhe des Parkplatzes an der Straße "Tränkberg". Vor hundert Jahren sah das anders aus. Da gab es sogar Schwimmbäder im Main.

Das Gute: Dieter Stecher kann sich an keinen Einsatz der Wasserwacht in den vergangenen 15 Jahren erinnern, bei dem ein Main-Schwimmer im Kreis Haßberge gerettet werden musste. "Wir reden hier kreisweit von einer sehr überschaubaren Zahl an Schwimmern", sagt Stecher. Selbst die wenigen gingen nur an heißen Tagen zur Abkühlung in den Fluss.

Für Anna Stauffer ist das Schwimmbad im Sommer keine Alternative zum natürlichen Gewässer. Sie kommt bei gutem Wetter fast jede Woche zum Campen nach Sand.