Eine Stadtführung des BLLV-Kreisverbandes Ebern in Bamberg widmete sich dem Motto "Quacksalber und Wunderärzte". Gästeführerin Christine Wonka gab den Pädagogen aus den Haßbergen Einblick in mittelalterliche Heilmethoden, die den Menschen im 21. Jahrhundert zum Teil doch recht gruselig und leidensintensiv vorkommen. Wonka zitierte immer wieder aus dem Lorscher Arzneibuch, das für jede Krankheit mit mehr oder weniger praktikablen und wirksamen (?) Rezepturen aufwartete.

Gespannt folgte die Gruppe den Ausführungen vor allem dann, wenn es um Themen ging, bei denen man sein Grundwissen auffrischen konnte und Neues erfuhr. Denn wer hätte zum Beispiel gedacht, dass dem berühmten wandernden Arzt Eisenbarth ein sehr guter Ruf vorausging und die Spottgedichte und
-lieder erst nach seinem Tod verfasst worden waren?

In der damaligen Zeit wurden die Kenntnisse der Heilkräuter besonders in den Klöstern